110, schneller als die Polizei erlaubt.

Das war der erste Gedanke bei der Startnummernausgabe. Die Startnummer 110 passte für den Titel meines Kallinchen-Triathlon-Artikel. Doch eigentlich wollte ich es hier eher gemütlich angehen.

Wir sind, wie immer, schon am Vortag angereist. Im Hotel angekommen bezogen wir unser Zimmer und ich sortierte meine Sachen für den Wettkampf. Danach machten wir einen schönen Spaziergang durch den Ort und konnten hier die schöne Landschaft auf uns wirken lassen, bevor hier der Triathlon Zirkus losgeht. Beim Fischer genossen wir einen kleinen Snack und ein Kaffee im Hotel.

Abholung der Startunterlagen an der Wechselzone und einen ruhigen Blick auf den Motzener See war dann auch schon genug der Anstrengung am Vortag.

Um 7:00 Uhr klingelte der Wecker, schnell unter die Dusche und ab zur Wechselzone. Ich war einer der ersten die ihr Material eincheckten und demnach Platz ohne Ende. Das ganze hat vielleicht 10 Minuten gedauert und dann ging es auch schon wieder ins Hotel. Die Nähe zwischen Hotel und Wechselzone ist einfach genial, ich liebe es!

Im Hotel haben wir dann ganz gemütlich gefrühstückt und den ganzen Stress der vor der Tür, im Ort, herrschte ausgeblendet. Gegen 9:00 Uhr machten auch wir uns auf den Weg zum Start und ich holte meine Schwimmsachen. Am Strandbad konnten wir den Athleten auf den anderen Distanzen zuschauen und anfeuern. So langsam war es auch für mich an der Zeit mich in meinem Neoprenanzug zu quetschen und ein paar Schwimmzüge zu tätigen.

10:30 Uhr der Startschuss und für meine Verhältnisse gut und ohne Zwischenfälle die Schwimmstrecke gemeistert. Ein kleines Problem mit der Schwimmbrille konnte ich beim ersten Landgang beheben und eine Zwischenzeit von knapp über 15 Minuten war völlig okay.

Aus dem Wasser in die Wechselzone und diesmal keine Probleme den Neoprenanzug abzustreifen. Schnell auf die Radstrecke und das Feld aufmischen. Das diese Disziplin mir liegt, konnte ich am Schnitt von über 36km/h und meiner linken Fahrspur erkennen. Gute Zeit und nichts zu meckern. Na gut, ein paar Spinner mit Windschattenfahren und blocken gab es schon aber die muss man dann halt einfach überholen 😉 .

Der letzte Wechsel klappte auch sehr gut, nur meine Uhr blieb laut Anzeige in der Wechselzone. Hmm, vielleicht den Knopf nicht richtig gedrückt oder sie hatte keinen Bock mehr! Da ich die Strecke sehr gut kenne, hatte ich genügend Punkte um mich auch ohne zeitliche Unterstützung zu orientieren. Die Kilometerzeiten wären aber schon sehr nützlich gewesen. Die Uhrzeit hat mir meine Frau zugerufen und dank der Startzeit errechnete ich mir die Laufzeit.

Nach knapp 2:30h war ich dann auch im Ziel und konnte meine persönliche Bestzeit, vom Vorjahr auf dieser Strecke um 5 Minuten, verbessern.

Besser wäre es nicht gegangen und zufrieden mit diesem Ergebnis ging es gemeinsam zurück zum Hotel.

Bildquelle: (c) dastridream.de

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