Berliner Halbmarathon

Nun endlich finde ich die Zeit meine Artikel zu schreiben, eine Woche im Verzug aber ich glaube das ist nach einer solchen Arbeitswoche ganz okay.

Am Freitag holte ich mir nach der Arbeit meine Startunterlagen auf der Messe am Flughafen Tempelhof ab. Ich hatte richtig Glück, denn es war an der Startnummernausgabe recht leer. Am Samstag verabredeten wir uns noch mal mit den Hamburgern auf der Messe und machten uns ein paar tolle Stunden.

Am frühen Sonntag Morgen machte ich mich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg. Unterwegs traf ich mich mit Andreas und wir fuhren zusammen zum Berliner Hauptbahnhof. Das war der Treffpunkt für Andreas um sich mit dem Rest seiner #äsikxbackrunnerhamburg und der #kruhlove zu treffen. Wir gingen gemeinsam zum Startbereich.

Im Startbereich angekommen trennten sich leider unsere Wege, wir wünschten uns einen schönen Lauf und gingen getrennt in die Startaufstellung.

Das Wetter war traumhaft schön und die Temperaturen stiegen etwas höher als vorher gesagt, dazu komm ich später noch mal zurück. Im Startbereich wurde es so richtig voll und man spürte die Anspannung bei den Teilnehmern aus so vielen unterschiedlichen Nationen. Der Startschuss viel und extrem langsam setzte sich die Welle in Bewegung.

Es ging ziemlich zäh auf die ersten 4k und es war auch wieder eine Herausforderung niemanden auf die Füße zu treten und anzurempeln. Ich spürte die ansteigenden Temperaturen und bemerkte wiedereinmal das ich viel zu warm angezogen war, dass ist irgendwie typisch für diese Saison. Man möchte nicht krank werden und zieht sich zu warm an, die Konsequenzen merkt man nach den ersten Kilometern und man öffnet die Reißverschlüsse an der Kleidung.

Ich bin trotz der geschilderten Umstände ganz gut in mein Rythmus gekommen und genoss die Umgebung und die Atmosphäre der Strecke. Es war deutlich weniger als beim Marathon, aber trotzdem sehr schön. Auf dem Kudamm nahm ich mein einiges Gel was ich dabei hatte und staunte kurz danach über meine 10k -Zeit. Ich war, bezüglich meines Trainingsstandes, zu schnell unterwegs, ich beschloss etwas Geschwindigkeit raus zu nehmen da ich die Befürchtung hegte nicht über die Distanz zu kommen.

Die letzten 10k vergingen total schnell am Wittenbergplatz der Urania zum Potsdamer Platz über die Leipziger Straße und Richtung Alex zurück durch das Brandenburger Tor ins Ziel.

Die Zielzeit war 5Minuten unter meiner Bestzeit, was in Anbetracht der Umstände absolut okay war. Zufrieden blicke ich auf meinen ersten Berliner Halbmarathon zurück. Aufgrund der Temperaturen und meiner nassen Kleidung beschloss ich schnell den Heimweg aufzunehmen und mich später nochmal mit Andreas zu treffen.

P.S: Aufgrund des Drucks aus Hamburg ist die Registrierung für das Jubiläumsjahr 2020 auch schon Abgeschlossen.

Das Geld für die Spenden4Kinder Aktion ist überweisen!

Bildquelle: (c)dastridream.de

#4EDTD #dastridream

2 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.