Das Jahr der persönlichen Bestzeiten PB

Die Saison 2018 ist nun Geschichte und wie ich schon des Öfteren erwähnte, die beste die ich je absolviert habe. Der erste Wettkampf war eine spontane Entscheidung. Als ich mit Svon ein Schwimmtraining absolvierte, wurden wir auf einen Aushang aufmerksam und nach kurzem Überlegen, war es entscheiden. 24h Schwimmen im Paracelsus-Bad und dann wollten wir schauen, was möglich ist. Wir beide konnten die 7k in ca. 3h schwimmen. Für uns eine Zeit, da wir diese Distanzen noch nicht geschwommen sind.

Im Januar sollte mein erster Laufwettbewerb stattfinden. Im Spandauer Forst sollte der Winterwaldlauf stattfinden, ich hatte mit diesem Lauf noch eine Rechnung offen, schließlich war es 2016 der erste und dann kam dadurch krankheitsbedingt ein paar Monate nichts mehr! Aber auch in diesem Jahr sollte ich gesundheitsbedingt absagen.

 

Anfang März konnte ich aber am Britzer Garten Lauf teilnehmen und trotz der niedrigen Temperaturen stellte ich meine 10k Zeit von 44:59 aus Heiligenhafen 2017 ein. Es waren 41 Sekunden Verbesserung für die erste Zeitmessung 2018 und ein tolles Ergebnis für die Ironman -Saison.

 

Eine Woche RTL@FUE zu dritt rundeten den März richtig ab. Wir drei machten die Insel unsicher und hatten optimale Trainingsverhältnisse. Die Unterkunft war genau so perfekt wie unseren kulinarischen Zwischenstopps. Es war eine großartige Zeit Jungs.

 

Mitte April ging es zum 10k Airport Night Run auf den Flughafen BER. Mit Begleitung von meinen Eltern und meiner Tochter lief ich wieder auf Bestzeit. Eine Verbesserung um 63 Sekunden der im März aufgestellten Zeit.

Ende April ging es zum Ober-Elbe-Marathon um dort allein Dvons Wettkampf zu rocken. Dvon hatte mir am Vortag noch Mut zugesprochen und schrieb im Vorbericht von seiner Erwartung. Ich versuchte dem nicht zu widersprechen und gab alles. Ich verbesserte meine Marathon Bestzeit von Berlin 2015 um 12 Minuten.

 

Eine Woche später trat ich dann zum S25 Halbmarathon an. Bei optimalen Bedingungen und trotz, des Marathons in den Knochen, gelang mir auch dort das was es in dieser Saison so oft gab, neue persönliche Bestzeit. Mein Rekord aus dem Jahr 2015 verbesserte ich auch hier um fast 7 Minuten.

 

Ende Mai absolvierte ich für meine Krankenkasse beim Firmenlauf die 5,5k um den Berliner Tiergarten. Start am Brandenburger Tor über den Potsdamer Platz Siegessäule zurück auf den 17.Juli und stellte meine 2017 Zeit auch in den Schatten.

 

Mitte Juni wollte ich eigentlich den Liepnitzsee Triathlon machen, doch da mich eine leichte Erkältung einholte, ließ ich ihn sausen um mich vernünftig auszukurieren.

 

Das größte Event, dass, auf was ich schon ewig hin gearbeitet habe. Mein erster Ironman und das bei der größten Langdistanz Veranstaltung der Welt. Die Challenge Roth wollten mein Bruder und ich zusammen finishen, doch wir mussten unser erfahrendes Teammitglied gesundheitsbedingt zurücklassen. Den schönsten und besten Wettkampf der Saison empfand ich, trotz der externen Anstrengung, als perfektes Event mit Gänsehautfeeling. Ich habe mir eine Zeit knapp an die 12h vorgenommen und konnte das auch toppen.

 

Überglücklich und zufrieden genoss ich unseren Sommerurlaub. Bei großartigen und besten Bedingungen fing ich langsam wieder mit dem Training an um am Ende des Urlaubes am Heiligenhafen Mitternachtslauf teilzunehmen. Das war der einzige Wettkampf in dieser Saison ohne Zeitverbesserung. Der Wettkampf zählt trotzdem als eines “Meiner” Wettkämpfe.

 

Ende August ging es wieder zu meinem Lieblingstriathlon nach Kallinchen. Zu diesem Zeitpunkt bin ich bereits komplett fertig, merkte aber dieses kribbeln wie da geht noch was! Im Hotel am Vorabend checkte ich meine Vorjahreszeiten. Eigentlich sollte auch da etwas drin sein! So war es dann auch, genau 5 Minuten ist für eine olympische Distanz gar nicht so übel!

Nur eine Woche später, ich lief schon auf dem Zahnfleisch, ging es zum BerlinMan. Es war der einzige Wettkampf in dieser Saison wo die Wettervorhersage komplett versagte. Die Bedingungen waren, trotz des leichten Regens, ganz okay. Meine Planung und Hochrechnungen sollten an meine 2016 er Zeit reichen. Wie in meinem Artikel erwähnt musste ich mich über die Distanz quälen und mein Gefühl sagte mir die ganze Zeit ich bin weit hinter meinem Ziel. Das wäre bei der harten Ironman Saison auch völlig okay gewesen, doch beim Überqueren der Ziellinie war klar: wieder persönliche Bestzeit.

Wie gesagt, eigentlich sollte man aufhören, wenn es am schönsten ist. Ich habe so viel erreicht, mehr als ich mir erträumt habe. Ich werde mich damit abfinden müssen, dass ich nicht immer auf Bestzeitkurs gehen kann. Ich werde Rückschläge einstecken müssen, dass zu lernen wird schwer. Nach langem überreden und zusprechen vieler Angehöriger und Freunde werde ich mich dazu überwinden in eine abgespeckte Saison 2019 zu starten. Was die Zukunft bringt werde ich und ihr sehen und ich hoffe ihr könnt mir helfen, wenn es mir mit meinen Ergebnissen nicht so gut geht.

 

 

 

 

 

Bildquelle: © dastridream.de, marathon-photo

2 Comments

  1. Toller Bericht und eine wirklich überragende Saison. Freut mich wirklich, dass das Jahr für Dich so gut gelaufen ist. Jetzt heißt es erstmal off season, Hawaii schauen und danach weiterdenken. Ich hab da schon noch ein paar Ideen für Dich, die wir in Ruhe besprechen können. Noch ist das sportliche Leben nicht zu Ende und mit Sicherheit ist das Limit noch nicht erreicht 😉

    dvon
  2. Ja das war deine beste Saison dieses Jahr. Aber es würde mich nicht Überraschen wenn da noch mehr kommen würde. Es war eine sehr schöne Saison mit Euch. Und ich vermisse sie schon.

    svon svon

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