Freiwassertraining in der Ostsee

Dass das Schwimmen nicht zu meinen Lieblingsdiziplinen gehört, ist ja kein Geheimnis. Dass ein Wellengang, wie beim Chiemsee-Triathlon 2015, mich komplett aus mein Schwimm-Rhythmus bringt, ist auch bekannt. Schneller schwimmen zu lernen ist eine Aufgabe die ich bestimmt lernen werde. Die Atmung habe ich so langsam auch im Griff, was aber immer noch ein riesiges Problem ist, wenn durch Wellen oder andere Schwimmer einmal was mit der Atmung nicht klappt, Angst ist die Folge und dann ist es erst einmal vorbei mit dem Kraulschwimmen.

Im Urlaub habe ich mir vorgenommen dem “Herr” zu werden und an dem Problem zu arbeiten. Schnell eine Schwimmboje gekauft, um besser gesehen zu werden und im Notfall, bei Krämpfen, Auftrieb zu haben. Freiwassertraining in der Ostsee mit, für mich, extremen Wellengang. Genau das richtige um die Angst zu verlieren. Ich muss wirklich sagen, dass es bei Wellen sehr schwer ist zu schwimmen, mal abgesehen von der Strömung, aber beim Atmen gab es immer eine zusätzliche Ladung an Salzwasser zum Verdauen.

 

Nach ein paar Tagen, lernte ich aber sehr gut mit den Umständen umzugehen. Von Meter zu Meter verlor ich die Angst vor den Wellen und konnte in Ruhe mit der Atmung spielen und das dem Wellengang anpassen. An dem Satz: “Übung macht den Meister!”  … ist wirklich was dran, denn ich gehe nach diesem Schwimmurlaub mit gehobenem Kopf in meinen letzten Wettkampf und hoffe mich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen und eine bessere Leistung als in den vergangenen Wettkämpfen zu erzielen.

In Kallinchen wird sich dann zeigen, was die Trainingskilometer in der Ostsee gebracht haben, allein das gute Gefühl kann ja bekanntlich Berge versetzen! Ich freue mich auch den letzten Wettkampf der Saison und auf das lange, lange Training bis wir die volle Distanz 2018 absolvieren!

Für die Spenden4Kinder Aktion wird es dann 10 Euro geben und dann werden wir wieder entscheiden müssen wer die Spendengelder dieses Jahr erhalten wird, für Vorschläge sind wir, wie immer, Dankbar!

 

 

 

 

Bildquelle: © dastridream.de

2 Kommentare

  1. Klingt nach einem guten Plan. Hoffe,klappt am Sonntag alles wie Du Dir das vorstellst.
    Ich werde dann am Ufer auf Dich warten, bevor ich aufs Rad steige. Dann können wir vorher noch ein wenig fachsimpeln 🙂

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