Kallinchen Triathlon – Eine große Entäuschung

Die Vorzeichen für dieses Rennen waren für mich nicht gut. Und die Frage ob ich starten konnte stand noch in den Sternen. Nach den Berlin XL Triathlon hatte ich Zahnschmerzen. Somit waren Trainingseinheiten unmöglich.Und auf Arbeit merkte ich schon das ich in diesen Jahr schon sehr ausgelaugt war.Es ist nicht immer einfach Familie Arbeit und Sport unter einen Hut zu bekommen. Gerade wenn man nicht jedes Wochenende frei hat und die vielen unterschiedlichen Dienste die ich auf Arbeit habe macht es nicht leichter. Ich hatte dieses Jahr aber das maximalle an Trainingseinheiten rausgeholt, was geht. Mehr ging nicht und mein Körper war nun sehr urlaubsreif. Die zwei Wochen Urlaub sollten helfen. Aber nach ein paar Tagen stellte ich fest das die zwei Wochen zu kurz sein würden. Habe dann beschlossen mein Traingsprogramm zu kürzen und mich voll auf die Erholung zu konzentrieren. Es war ein guter Entschluss. Mein Körper konnte endlich mal wieder durchatmen. Und die Täglichen 15 bis 18 Kilometer, die ich auf Arbeit zurückgelegt hatte, wurden jetzt getauscht mit Strand und Erholung.  Und der Triathlon kam immer näher.043

Noch nicht ganz fit aber ich wollte endlich das DAS TriDream zusammen an den Start geht. Es war ein sehr heißer Tag. Und ich bereute jetzt schon meine Entscheidung zu starten.

Bin wieder von ganz rechts gestartet. Bin gut ins Schwimmen reingekommen, und dachte das ich sehr schnell unterwegs war. Bei der zweiten Boje sah ich Avon. Er muss wohl eine bessere Linie genommen haben. Nicht so wie beim Chiemsee Triathlon wo ich lange gebraucht habe an ihn vorbei zu kommen. Hatte ich ihn sehr schnell überholt. Ich merkte aber jetzt schon das die Strecke viel länger war als 1,5 Kilometer. 22 Minuten für die erste Runde bestätigten das. Die zweite Runde hatte ich kaum Verkehr und konnte meine Linie Schwimmen, was mir in der ersten Runde verwehrt wurde. Kaum aus dem Wasser merkte ich das warme Wetter. Ich rannte zur Wechselzone. Leider waren meine ganzen Sachen voller Sand. Trotzdem hatte ich mich schnell umgezogen und es ging mit dem Rad weiter.

060Mit dem ganzen Sand an den Sachen ist mir Sand ins rechte Auge reingekommen. Dabei verklebte meine Kontaktlinse und verschob sich ins Oberlid. Hat mir aber beim Radfahren nichts ausgemacht. In der ersten Runde hat mich dann Avon überholt. Die Temperaturen waren sogar zum Fahrrad fahren zu heiß und ich überlegte mir, wie das bloß werden würde, wenn ich laufe. Und die Wechselzone kam dann relativ schnell.

Zum Entsetzen stellte ich fest das ich keinen Platz hatte, um mein Rennrad abzustellen. Ich musste erst mal zwei Drahtesels beiseiteschieben, um mein Rennrad ordnungsgemäß abzustellen. Die Verzögerung hatte dann Auswirkung, dass ich einen schönen schmerzhaften Krampf im rechten Bein bekommen habe. Ich SCHRIE auf und versuchte den Krampf aus meinen Bein raus zu bekommen. Habe es aber nicht so richtig hinbekommen und so hatte ich die ganze Zeit einen leichten Schmerz im Bein.

Und es ging auf die Laufrunde. Hier kam dann alles auf einmal und war kurz davor aufzuhören.Hitze. Enttäuschung, dass ich jetzt schon lange Letzter war. Die schlechte Gesamtzeit, die jetzt schon hatte. Keine Kondition, weil ich nicht trainiert hatte. Waren alles Gründe hier aufzuhören. Aber die Anfeuerungen von Dvon,s Familie, Avon,s Familie meiner Eltern und meiner Familie haben mich zum Durchhalten gebracht. Vielen lieben DANK dafür. Auf der zweiten Laufrunde tat dann auch noch mein Auge an zu schmerzen. Ach ja da war ja noch die Kontaktlinse. Ich habe Sie aber nicht rausbekommen und musste erst mal mit dem Schmerz leben. Jeder Gartenschlauch, jedes Wasser habe ich mitgenommen. Ich lief in Automodus und wollte nur noch ins Ziel.Bin dabei über meine Grenze gegangen, was mir nach der Zielüberquerung bemerkbar gemacht hat. Mir wurde schwarz vor Auge und ich musste mich hinsetzen.

Die Enttäuschung konnte man mir richtig ablesen. Eins war klar, das viele Training in den ersten Monaten war zu viel und muss nächstes Jahr geändert werden. Weil noch mal ausgebrannt zum Wettkampf passiert mir nicht mehr. Ich werde nächstes Jahr weniger Trainieren und weniger Wettkämpfe machen. Nur so kann ich Arbeit, Sport und Familie, unter einen Hut bekommen.011

 

 

Bildquelle: (c) dastridream.de

 

3 Kommentare

  1. Es tut mir sehr leid, das du nicht fit an den Start gegangen bist, ich hoffe du steckst das schnell weg und erholst dich recht fix. Alles Gute! Respekt, dass du das Ding nach Hause gelaufen bist! Never stop run!

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