Mein Erster Marathon

5:00 Uhr meine Motivation ist Top. Ich stehe auf, habe 7 Stunden Durchgeschlafen. Mache mir 5 Toast mit Honig zum Frühstück und mache mich fertig. Es ist jetzt 6:30 Uhr mache mir meine Lieblingsmusik (Schiller) an und gehe zum Bus. Ich bin der Einzige der einsteigt. 3 Bushaltestellen weiter sind 5 Leute eingestiegen einer davon trägt auch ein Berlin-Marathon-Beutel wie ich, wir gucken uns an und begrüßen uns mit den Augen, die Spannung steigt. Aus den Bus raus und zur S Bahn, sie war voll mit verrückten wie mir, na ja 40000 Leute halt. Hauptbahnhof angekommen es ist sehr voll. Langsam gehe ich zum Check in. Um 8:30 Uhr ziehe ich mich um bin sehr relaxt Dank „Schiller“ und gehe Richtung Startaufstellung. Mein Start war der Dritte, fast eine halbe Stunde nach den Besten der Welt. Es sind 8 °C, ich ziehe die gelbe Mülltüte aus und es geht los. Ich komme gut in meinen Rhythmus rein. Die ersten 5km sind geschafft, kein Problem die Stimmung ist Top.10km bin in der Zeit, zwei Minuten zu schnell, fühle mich aber sauwohl. 15km bin immer noch in meinen Zeitlimit und bei jeder Getränkeaufnahme wird noch gerannt.

Streik 720Bei 20km sehe ich meine Nichte, renne dort hin und begrüße meinen Bruder mit Familie.Laufe nach circa 15 Sekunden weiter, fühle mich richtig gut und Happy. 25km die Füße tun weh, der Belag auf der Straße macht mir zu schaffen. Bei km 27 passiert das was mir in noch keinen Training passiert ist: „ein Krampf“, es kommt zum Stillstand. Motivation ist weg die anderen Läufer rennen alle an mir vorbei. Ich versuche langsam weiter zu gehen, es schmerzt. Endlich eine Verpflegungsstation bei km30. Langsames rennen war jetzt angesagt. Km35 ich war nicht mehr im Zeitlimit und war am überlegen aufzuhören, aber mit dem Gedanken an meine Familie bei km38 habe ich mir ein Ziel gesetzt. Endlich sehe ich meine Familie, Sie gibt mir Kraft. Motivation ist wieder da und steigt …ich Humple. 40 km eine Ärztin sagt zu mir: „ich solle mal kurz anhalten“. Sie konnte mein humpeln nicht ertragen und versorgt mein Bein mit Eisspray. Hielt aber nur 100 Meter. Km41 meine Beine schmerzen richtig doll, aber jedem zurückgelegten Meter Richtung ziel war mir alles egal, versuchte noch einmal zu rennen und es funktionierte. Freudentränen rannten mir die Wangen runter, ich hatte es geschafft, das Ziel war erreicht.

Bildquelle: © dastridream.de

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