Rennbericht Triathlon Ingolstadt

Das war er also, der Start in die Triathlon-Saison 2017. Mit einem Rennen im Mai ungewöhnlich früh, doch die Macher des Triathlon Ingolstadt hatten dieses Jahr das richtige Händchen, denn die Temperaturen waren hochsommerlich. Trotz Sonnencreme am Morgen war meine Haut an den vorher blassen Stellen ordentlich rot.

Die Anfahrt erfolgte am frühen Morgen. Mittlerweile bereits das vierte Jahr in Folge, doch im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren war kein “S” dabei. Am Vorabend im Gegensatz zu den Vorjahren dann auch Steaks vom Grill statt Nudeln getankt, aber der Fokus lag ja heuer auf dem “Spaß”.

Entspannt wie sonst selten zu Beginn einer Saison ging das Rad in die Wechselzone. Ich hatte dazu ja bereits einen kurzen Tweet abgesetzt. Es war wirklich erstaunlich, wie viele normale und auch Non-Carbon-Bikes am Start waren. Klar war das ein subjektiver Eindruck, aber ich hatte wirklich das Gefühl, dass dieses Jahr mehr “normale” Räder am Start waren. Würde mich ja freuen, wenn das bedeuten würde, dass es wieder mehr Einsteiger in den Sport gibt …

Dann ging es ab Richtung Start, um den Neo anzuziehen und sich einzuschwimmen. Doch irgendwie fühlte ich mich nach dem Anziehen an meinem Hinterteil recht luftig. Und wirklich: Löcher am Gesäß. Und das beim ersten Rennen der Saison. Prima, irgendwas scheint immer in Ingolstadt zu sein: Flaschenverluste beim Radfahren, Kettenrisse, Neoauflösungserscheinungen. Um es abzukürzen: Der Neo hielt und ging ein paar Tage später gleich zur Reparatur zum Surfers Spirit nach Oberhaching. Kostenpunkt so um die 30 Euro. Die Jungs verstehen ihr Handwerk, habe ich mir sagen lassen. Das hoffe ich wirklich, denn die Webseite – nun ja – sagen wir mal ist arg verbesserungswürdig.

Zurück zum Rennen.

Beim Schwimmen stellte ich mich auf Grund meines geringen Trainingsumfang an den linken Rand. Dann der Startschuss und los ging es. Dank des Randstartes hatte ich freie Bahn und das änderte sich diesmal auf der gesamten Strecke fast gar nicht. Ich ließ es locker angehen und achtete mehr auf eine saubere Technik als aufs “Kampfschwimmen”. Und dann der Schwimmausstieg. Mit 26:20 Minuten war ich schneller als je zuvor in Ingolstadt (2015: 28:01). Doch bevor an dieser Stelle über einen Leistungssprung spekuliert wird, möchte ich erwähnen, dass ich einfach nur Glück hatte. Glück, eine optimale Route zu schwimmen, denn von der Strecke her war ich mit unter 1500 Metern super optimal unterwegs. Denn die 100 Meter Zeiten waren langsamer als in den Jahren zuvor.

Schwimmausstieg. Wechselzone, rauf aufs Rad. Da ich mir im letzten Jahr blutige Zehen in Ingolstadt gelaufen habe, ging es dieses Jahr in die Socken. Deshalb auch eine schlechtere Wechselzeit. Radstrecke wie immer toll. Bergab lief super und bergauf hielt die Kette. Ärgerlich, dass auch dieses Jahr wieder die Lutscher unterwegs sind. Dank an Katrin, dass Du nach meiner spitzen Bemerkung offenbar ein schlechtes Gewissen bekommen hast und den Abstand eingestellt hat. Du warst die Einzige. Mein direkter Nachbar in der Wechselzone wäre eigentlich Kandidat für den goldenen Lutscher …

Auf dem Rückweg zur Wechselzone musste ich an Svon denken und wie wir uns 2016 hier kurz unterhalten hatten. Es ging ein kleiner Gruß an ihn (hoffe, Du hast das gemerkt, Svon). Mit 01:16:13 Stunden war ich auf Grund meines Trainingsstandes ganz zufrieden. Das Radfahren in Italien scheint schon einiges gebracht zu haben.

Ein schneller zweiter Wechsel und ab auf die Laufstrecke. Die Mittagshitze war mittlerweile richtig heftig und ich suchte Schatten, wo immer ich ihn finden konnte. Wasser, Schwämme, Cola, Wasser. Zum Glück gibt es auf den beiden Laufrunden einige Verpflegungsstationen in Ingolstadt. Mit knapp unter einer Stunde war ich deutlich langsamer als 2016 auf der Laufstrecke. Doch in Summe konnte ich die Vorjahreszeit knapp unterbieten. Aber es sei daran erinnert, dass ich im letzten Jahr einen Kettenriss beim Radfahren hatte.

Ein toller Wettkampf. Der Spaß stand im Vordergrund und mit den Zeiten bin ich auch zufrieden. Das Wetter war wirklich toll und auch nach dem Rennen setzte in diesem Jahr im Gegensatz zu 2016 kein Regen ein. Bedauerlich dabei war eigentlich nur, dass niemand aus dem Team mit am Start war.

Die 5 Euro sind gespendet und nun heißt es Form halten und verbessern für die nächsten Saisonhöhepunkte.

Bildquelle: (c) marathon-photos.com

4 Kommentare

  1. Herzlichen Glückwunsch. Ein sehr gutes Ergebnis. ( Ja ich habe es gemerkt. ) Es war ein sehr schöner Triathlon, letztes Jahr für mich hier. Den ich in Zukunft gerne wieder machen würde.

  2. Auch wenn etwas verspätet – Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg. Ich habe an diesem Tag des öfteren an Dich und Ingolstadt gedacht und insbesondere, dass das Wetter diesmal schon fast zu heiß war. Freut mich, dass Du das ganze auch einfach genießen konntest und die Zeit nicht im Vordergrund stand. Nach den Trainingspausen finde ich aber die Zeit schon sehr sehr beachtlich und du kannst stolz auf Dich sein.

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