Silvesterlauf München

Regen. Kälte. Muskelkater vom Skifahren am Vortag. Ich habe wirklich überlegt, mich noch mal umzudrehen und im Bett zu bleiben. Aber diese Phase dauerte zum Glück nur vier Sekunden.

Der mit Spannung erwartete Wiedereinstieg in das Wettkampfgeschehen nach über einem Jahr Wettkampfpause war schon aufregend. Auch wenn ich, wie ich im Vorbericht geschrieben habe, nur die kurze Strecke über 5 km in Angriff genommen habe, hat mich die bekannte Vorstartnervosität erfasst. Gemeinsam mit mir gingen 607 weitere Läufer an den Start des Wettkampfs. Vom Leistungsniveau waren die Teilnehmer nicht so hoch einzuschätzen, da der Hauptlauf über 10 km eine Stunde später starten sollte. Es war schon ein tolles Gefühl, wieder eine Startnummer abzuholen und sie am Startnummernband zu befestigen. Auch wenn das nur ein Lauf und kein Triathlon war, benutzte ich auch heuer wieder mein Startnummernband.

Aufgrund des Regens und der Kälte entschied ich mich, in der warmen Halle zu bleiben und erst zwei Minuten vor dem Start rauszugehen. Das Ergebnis: Die Startgasse war voll. Über 500 Athleten drängten sich auf dem schmalen Startabschnitt. Für mich war die Konsequenz klar. Ich entschied kurzfristig als Letzter das Rennen aufzunehmen, da bei den fünf Kilometern sowieso die Nettozeit gezählt wurde.
Gesagt – getan. Ich startete als Letzter und hielt einen Abstand von gut 100 Metern zu den Vorletzten ein, bevor ich mich auf die Strecke begab. Dadurch war das Feld bereits entzerrt, als ich die Startlinie überquerte. Auf dem Foto von Martin Schmitz* ist gut sehen, wie ich an der Startlinie warte 🙂

Bereits mit dem ersten Kilometer fand ich einen guten Rhythmus, den ich die gesamte Distanz beibehält. Natürlich war dieser kurze 5 km Lauf keine große Sache. Aber wenn ich zurück denke, wie ich Anfang Oktober wieder das Lauftraining aufgenommen habe und mich über die ersten Kilometer in den ersten 4 Wochen regelrecht gequält habe, dann war ich schon froh, diese Distanz mit einem relativ zügigen Tempo durchziehen zu können.

Mit einer offiziellen Zielzeit von 26:49 Minuten ist natürlich kein Blumentopf zu gewinnen. Auch mit dem Kilometer Split von 5:19 Minuten bin ich nicht wirklich zufrieden. Andererseits ist es schön, wieder dabei zu sein. Jetzt heißt es die nächsten Wochen und Monate gesund zu bleiben und weiter konstant zu trainieren. Und dann schauen wir mal, was die neue Triathletensaison mit den ersten Wettkämpfen Ende Juni so bringt.

Für unsere Aktion Spenden4Kinder habe ich den versprochenen Betrag von 3,17 € bereits eingezahlt. Ich hoffe, dass im Laufe des Jahres von uns dreien hier noch ein paar Euro mehr dazu kommen.

Bildquelle: (c) Robert Gerigk www.sportfoto.ws

*Anmerkung: Gerne hätte ich auch das Foto von Martin Schmitz direkt in den Blog eingebunden. Leider finde ich die Seite sehr unübersichtlich und ich habe keine Möglichkeit gefunden, das Foto zu erwerben.

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