Triathlon Ingolstadt 2016

Danke erst mal an meine Sponsoren, dass ich diesen Lauf überhaupt machen konnte. Das ist der erste Lauf von Zweien den ich spendiert bekommen habe. Danke dafür.

Die Tage davor ging es drunter und drüber bei mir. Eine Erkältung hat sich bei mir eingeschlichen und mein Start war gefährdet. Zum Glück ging es mir 4 Tage vorher schon viel besser. Leider hat mir meine Ärztin intensives Training verboten. So blieb mir nur zwei Mal, kurzes Training auf den Laufband übrig. Gut, das ich vor der Erkältung ein intensives Training von 15 Trainingseinheiten absolviert hatte. So wusste ich das ich eine sehr gute Vorbereitung hatte.

Dann kam unser Sorgenkind Avon. Jetzt waren es die Zähne, die sein Comeback gefährdet haben. Leider ging es ihn so schlecht das er nicht mitkommen konnte. So hatte ich mir Freitag einen Mietwagen bestellt, den ich mir am Samstag früh um 9 Uhr abgeholt habe. Alles eingepackt und es ging zu Dvon nach Bayern. Kaum angekommen habe ich auch Dvon gesehen wie er an seinen Rennrad rumgeschraubt hat. Irgendwas mit seiner Kette war nicht in Ordnung.

Am Abend habe ich Susan mit Familie kennengelernt. Es war mir eine Ehre. Wir haben dann mit Dvon,s Familie eine leckere Nudelparty gemacht. Und hatten eine sehr nette Unterhaltung zum Triathlon, der uns Dreien am Sonntag erwartet hat.

Rechtherzlichen dank an meinen Gastgeber, dass ich bei Euch übernachten durfte.Die Nacht war supergut.Tief und fest habe ich geschlafen. Das war ein gutes Omen für mich. Um 6 Uhr sind wir aufgestanden. Dvon und ich haben gefrühstückt und haben uns danach fertiggemacht. Um 7 Uhr kam Susan und wir sind nach Ingolstadt gefahren.

Nach einer Stunde waren wir da.Startunterlagen abgeholt. Wechselzone aufgebaut. Den letzten Gang zum WC gemacht. Jetzt kamen mir die Gedanken was tue ich hier und wollte zurück ins Bett. Die nervösität kam mich heimsuchen. Aber das war bei mir ganz normal, wenn ich die Strecke nicht kenne. Ich habe mich dann abgelenkt und habe den Neoprenanzug angezogen. Eigentlich auch eine Disziplin die bis zu zehn Minuten dauern kann.Wir haben uns dann eingeschwommen. Bei mir saß alles gut Brille, Anzug, Badehaube. 5 Minuten vor dem Start war ich sehr Relaxt. Auch bei mir normal.

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Start. Ich rannte und sprang ins Wasser und ging gleich mal in Führung. Aber nicht lange da überholte mich Dvon. Susan überholte mich 3 Minuten später. Ich kam sehr gut rein ins Schwimmen. Und blieb in Augenkontakt mit Susan. Hier machte mein intensives Schwimmtraining sehr gute Vorteile. Ich hatte jetzt schon doppelt so viele Schwimmkilometer wie letztes Jahr insgesamt. Nach der ersten Boje merkte ich, dass Susanne bisschen langsamer wurde und ich kam immer näher ran. Und der erste Regen kam. Bei der letzten Boje war ich auf Augenhöhe mit Susan. Aber sie hatte den besseren Weg zum Schwimmziel gefunden als Ich. Sodass sie wieder ein bisschen Wegschwimmen konnte. Raus aus dem Wasser auf die Uhr geschaut: 33 Minuten nicht schlecht. Das war persönlicher Rekord.Brille nach oben getan ein bisschen getorkelt und nebenbei den Neoprenanzug bis zur Hälfte ausgezogen. 2-mal tief Luft geholt. Schwindelgefühl war weg und zur Wechselzone gerannt.

Dvon war schon weg, Susan war dabei den Neoprenanzug auszuziehen. Ich zog mich um alles geklappt. Susan lief schon los. Ich musste mir nur nach das Rennrad nehmen und hinter Ihr her rennen. Ich habe Sie kurz vor den Ausgang mir geschnappt. Mir war das wichtig, weil die ersten zwei Kilometer Überholverbot war. Nahrungsaufnahme und trinken war jetzt angesagt. Pulskontrolle gemacht und der war gut. Die zwei Kilometer kamen mir sehr lang vor. Aber nur weil ich einen langsamen Fahrer vor mir hatte. Dann konnte ich ihn endlich überholen. Einen sehr guten Schnitt gehabt, bis es aus kübeln, das zweite Mal geregnet hat, dazu kam noch der starke Gegenwind von vorn. Optimale Haltung und Gas geben war jetzt angesagt. Nach 20 Kilometer endlich Rückenwind und kein Regen.Der Speed wurde deutlich schneller bis zu 45 Km/H. Aber was kam da: ein riesiger Berg. Ich musste auf den allerkleinsten Gang schallten und ich habe sehr geflucht in diesen Moment. Ich mag das nicht mit dem kleinen Blatt vorne. Weil ich schlimme Erinnerung an ein Training hatte, vor Jahren da, wo ich nicht mehr hochschalten konnte. Aber zum Glück ist alles gut gelaufen. Oben am Berg sah ich Dvon der sein Rennrad gerade wieder umdrehte. Deja vu dachte ich mir. Ich fuhr an ihn vorbei und habe die Führung übernommen. 7 Minuten später habe ich das erst begriffen das ich in Führung war aber dann kam Dvon. Überholte mich. Erst zwei kilometer vor dem Radziel habe ich ihn aus den Augen verloren.

Zur Wechselzone gerannt und eine sehr schnelle Umziehzeit hinbekommen. Sogar 1 Sekunde schneller als Dvon. Jetzt ging es auf die Laufstrecke. Mit sehr viel Sonnenschein und ein bisschen Schwüle habe ich die 10 Kilometer in angriff genommen. Nach einen Kilometer taten mir meine Waden schon sehr weh. Ich dachte, ich bekomme gleich richtige Krämpfe dort. Gut das die erste Verpflegungsstelle in sicht war, kurzer Stillstand. Nahrungs- und Wasseraufnahme waren jetzt angesagt und weiter ging es. Die Waden waren wieder in Ordnung. Ich konnte dann ein sehr gutes Tempo durchlaufen.Bloß mein Puls war mir zu hoch der lag schon bei 180. Und ich wünschte mir eine Abkühlung. Die letzten 3 Kilometer fing es wieder an zu regnen. Die Abkühlung war da und der Puls ist runtergegangen.Ich konnte meine letzten Kraftreserven auspacken und lief schneller. Kurz vor dem Ziel erwartete Dvon auf mich und feuerte mich noch mal an. Mit persönlicher Bestzeit habe ich den Ingolstädter Triathlon beendet.

Ich habe noch auf Susan gewartet und habe Sie zur Ihr ersten Triathlon in der olympischen Disziplin gratuliert. Gut gemacht. Leider fing es danach sehr heftig an zu regnen und hörte nicht mehr auf. Wir haben dann Susan aus den Augen verloren und ich konnte mich auch nicht mehr von Ihr verabschieden. Wie es dort aussah, hat Dvon schon sehr gut beschrieben. Ich habe mich dann noch von Dvon verabschiedet und es ging für mich in Richtung Heimat. Ein sehr schönes Wochenende war es. Den Regen zum Schluss hätten wir uns aber sparen können.

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P.S: Danke an den Fotografen und das anfeuern auf der Strecke.

 

 

Bildquelle: (c) dastridream.de

Bildquelle: (c) SF / dastridream.de

 

 

 

 

 

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