Nach vielen DNS hier im Britzer Garten war ich am 1. März nun endlich wieder hier am Start, nicht alleine sondern das komplette DAS TriDream war hier gemeldet. Dvon kam nur deswegen aus Göttingen und fuhr morgens um 4:30 Uhr nach Berlin. Svon hatte im Vorfeld wieder DNS gemeldet, gesundheitlich war er noch nicht auf der Höhe. Da hatte ich es schon deutlich bequemer und hatte mir den Wecker um 8:00 Uhr gestellt. Natürlich war ich früher wach und immer noch Probleme mit der Muskulatur, unsere 2026 Challenge ist wirklich anstrengend, aber das passt hier nicht her, da schreiben wir bestimmt noch einmal einen Artikel.
Ich war mit Dvon in Kommunikation und sammelte Ihn am U-Bhf. Alt Mariendorf so gegen 9:00 Uhr ein und wir fuhren zusammen zum Britzer Garten. Umziehen und zur Startnummernausgabe gelaufen, kleines Späßchen von Dvon, von wegen Curry-Pommes zu den Helfer sorgte für ein kurzes Grinsen. Ab in den Startbereich, obwohl ja noch genügend Zeit war, aber wir wissen ja, auf einmal ist die Zeit verschwunden mit Toilettengang, Aufwärmen und Fotos machen. Unsere Cuisine kam zum anfeuern vorbei, ich hatte Ihr berichtet, dass wir zu dritt an den Start gehen wollten, was Sie zum anfeuern an die Strecke brachte.
Wir hatten so ein Glück mit dem Wetter, Temperaturen um die 12°C absolut blauer Himmel und Sonnenschein. Endlich Laufwetter was nach der langen Winterphase auch die Kleidungswahl reduzierte.
10:20 Uhr gab es den Startschuss, leider war ich ziemlich weit hinten und bei der Bruttozeitmessungen war das natürlich ein weiterer Nachteil wie auch wieder einmal die Sportler mit dem langsameren Tempo die den Anfang der Strecke blockierten. Dieses Problem war nach der 1. Runde auf den 1. Kilometer aber auch Geschichte und man hatte nur noch in seinem engsten Umfeld Läufer die eigentlich bis zum Schluss sich immer wieder gegenseitig battelten.
Ich kam echt gut in meinen Rhythmus, zwar nach meiner Trainingszeit viel zu schnell aber was soll ich da machen, Geschwindigkeit halten so lange es möglich ist und weiter. Immer wieder die gleichen Leute überholt und zurück überholt worden, dass zog sich ab dem 2.Kilometer bis zum Ziel wie ein roter Faden durch.
Die Strecke war sehr schnell und die Anstiege waren genau zum richtigen Zeitpunkt wieder vorbei und es ging Bergab, wunderbar, kaum aus dem Rhythmus gekommen und so hatte man sogar Zeit auch was von seiner Umgebung aufzunehmen, schön.
Unsere Cuisine stellte sich an einen wirklich strategischen Punkt, so dass Sie uns an 1 Punkt 5x sehen und anfeuern konnte, perfekt wenn man im Vorfeld über die Strecke und den Lauf informiert, bzw. seine Erfahrungen teilen konnte, schließlich startete Sie hier auch schon einmal vor Jahren mit mir zusammen.
Ab dem 7 Kilometer musste ich meine Atmung umstellen und ich war ab diesem Zeitpunkt „sehr laut“ unterwegs, was mir mit den Jahren gegenüber den anderen Teilnehmern wirklich SCH… EGAL geworden ist, Hauptsache mich bringt dass über die Distanz. Überholmanöver außerhalb der beschriebenen Gruppe gab es nach den anfänglichen Schwierigkeiten kaum noch und man konnte tatsächlich bei diesen optimalen Bedingungen einen wirklich schnellen Lauf finishen. Mit 46:42 Nettozeit war ich seit über 8 Jahren mal wieder richtig gut unterwegs und auch ein wenig stolz.
Dvon kam auch sehr gut durch und war viel schneller im Ziel als wie seine Vorankündigung. Durch seinen schnellen Lauf konnten wir auch ziemlich schnell vom Veranstaltungsgelände fliehen und uns auf den Heimweg machen.
Hiermit überweise ich für unsere Spenden4Kids Aktion 5€.
Bildquelle: (c) dastridream.de
Der geneigte Leser hat an dieser Stelle, die Frage WARUM?
Aus dem Artikel ist n icht ersichtlich, warum der Autor die Atmung umstellen musste.
Das wäre nochmal spannend zu lesen.