Der letzte Beitrag stammt aus dem August. Viel zu tun, wenig Zeit fürs Training. Vier Wettkämpfe ließ ich wegen des Umzugs liegen, darunter leider auch Kallinchen und der Berlin Man. Umso schöner, dass meine Frau meinen Sohn und mich in der neuen Heimat zum Lauf angemeldet hatte. Während mein Jüngster 800m lief, waren es bei mir 14 Kilometer.
Kleiner Volkslauf in Kirchboitzen. Tolle Atmosphäre, wie früher. Leckere Brötchen und Kuchen zu annehmlichen Preisen, nette Leute, familiär. Aber das sagte ich ja. Wenig gelaufen in der Vorbereitung, so dass ich die Woche vorher wieder ins Training einstieg. Verrückt, aber der Rost musste runter.
Die Strecke selbst war kein Thema, aber dass mir der Speed fehlt, war mir klar. Da die Zahl der Teilnehmer auf der “langen” Strecke sehr klein war, wusste ich: die letzte Runde würde ich wieder mit mir selbst kämpfen müssen. Start um 12:50 Uhr, und eine große Gruppe lief los. Groß? Ja, denn auch die Staffeln, die 7-km-Läufer und die Walker gingen zeitgleich auf die Strecke.
Der erste Kilometer war schnell. Gut zu wissen, dass ich noch unter 6 min laufen kann. Aber halt nur auf dem ersten Kilometer. 100 Höhenmeter hier auf dem flachen Land sind schon eine Seltenheit. Die Strecke war gut gewählt, eine Senke hier in der Heide eingebaut, und so war das Tempo recht unkonstant. Wetter gut, Verpflegungsstationen alle 3,5 km, und die Atmosphäre wirklich nett. Richtig familiär eben.
Gute anderthalb Stunden war ich unterwegs, zum Glück nicht der Letzte. Schöner Lauf, komme nächstes Jahr gerne wieder. Ein bisschen weiter vorn könnte aber schon sein.
Und der Ausblick: Am Sonntag geht es nach Berlin zum Great 10k. Schöner Saisonabschluss mit Svon und Avon.
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