Mal wieder hier beim Kallinchen Triathlon am Start, diesmal ganz alleine, naja nicht ganz. Die Anreise ein Tag vorher mit meiner Frau und ganz entspannt und diesmal ohne Stress und Hektik ein wunderschönes Wochenende genossen.
Angemeldet war ich diesmal für die olympische Distanz und eine Änderung auf der Laufstrecke.
Nun aber mal von Anfang an. Ich habe mich wieder für meinen kurzen Neoprenanzug für die Schwimmstrecke entschieden, Wasser war zwar kalt aber meine guten Erfahrungen vom Tankumsee-Triathlon bestärkten diese Entscheidung.
Wir schwommen zwei Runden mit Landgang und nach der ersten Runde mit Blick auf die Uhr war die erste Endtäuschung schon sehr groß, fast vier Minuten langsamer wie errechnet. Dieses Gefühl bewegte mich auf der ganzen zweiten Runde im Wasser obwohl mein Gefühl, die Bedingungen und selbst durch die Brille optimale Sichtverhältnisse herrschten. Die Auswertung der GPS Daten im Anschluss zeigten eine wirklich sehr gerade Schwimmlinie auf und eine Distanz von fast 1900m was 400 Meter länger als bei jeder olympischen Distanz registrierte.

Naja, leider nicht zu ändern aber bereits in den vergangenen Jahren hier in Kallinchen keine Seltenheit. Raus aus Wasser und in die Wechselzone, wieder nicht optimal und ne Menge Zeit liegen gelassen. Egal, rauf aufs Rad und alles geben was möglich ist, Verpflegung leider diesmal sehr schlecht, nicht das ich es vergessen hatte, sondern die Dosierung völlig falsch gemischt, dementsprechend viel zu süß und das rächte sich dann später auf der Laufstrecke. Ansonsten gibt es von der Radstrecke nicht viel zu berichten, es lief gut aber leider nur ca. 70% in der Aeroposition, okay die Strecke hier kann man allerdings auch nicht mit der Radstrecke am Tankumsee vergleichen, also dafür okay.
Rein in die Wechselzone, schnell durch und rein in die Laufschuhe. Die Laufrunde wurde verändert mit dem Berg gleich kurz hintereinander von beiden Seiten laufen zu müssen, aber ansonsten okay. Die Nahrungsaufnahme auf dem Rad brachte mich auf der Laufgrenze extrem an meine Grenzen, ich hatte dieses über süßte Gefühl und stand an der Grenze, besonders auf den ersten Kilometern mich übergeben zu müssen. Dieses Gefühl begleitete mich fast bis zur Ziellinie und ich quälte mich wirklich über die Laufstrecke. Trotzdem nicht abgebrochen und endlich mal wieder die olympische Distanz gefinished.
Vielen Dank für den Support an der Strecke.
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