Vernunft siegt – Viel Erfolg in Roth

Challange Roth 2018 – DAS TriDream am Start der Langdistanz und dem größten Rennen der Welt.

Das war der Plan. Doch daraus wird nun definitiv nichts. Seit Dezember kämpfe ich mit einer Kiefernhöhlenentzündung. Die letzten Untersuchungen haben ergeben: Immer noch.

Der Infekt ist nicht bakteriell, insofern war das vom Arzt verschriebene Antibiotikum völlig sinnfrei. Die Trainingspause im Februar und März habe ich eingelegt, da ich einen grippalen Infekt hatte. Sagte zumindest die Ärztin, aber auch das wohl eher geraten als diagnostiziert.

Bei einem Ironman, das habe ich oft genug auf dieser Seite betont, müssen Körper und Geist voll dabei sein. Durch meinen neuen Job habe ich zwar wieder den Spaß an der Arbeit zurück gewonnen, aber den Kopf noch nicht wieder frei für einen Ironman.

Die Schlussfolgerung ist einfach: Ich werde in Roth nicht starten und auch die sonstigen Wettkämpfe absagen.

Eine Entscheidung getroffen mit schwerem Herzen, zumal ich auf Fuerteventura noch ein ganz klein wenig Hoffnung hatte, gegen besseres Wissen, es vielleicht doch noch irgendwie hinzubekommen.

Doch die Vernunft hat gesiegt. Man geht eben nicht halbherzig in einen Ironman, sei es als Profi oder Hobbysportler.

Das diese Entscheidung richtig war, hat auch der heutige Besuch beim Arzt bestätigt. Die Kiefernhöhle ist komplett dicht und das ganze muss operativ behandelt werden. Saison 2018 ade.

Zurück nach Roth. Ich drücke Svon und Avon ganz fest die Daumen. Als zweifacher Ironman-Finisher und Nicht-Starter nehme ich mir jetzt mal das Recht raus, Richtung Avon und Svon eine Empfehlung abzugeben. Avon, vom Gewicht her sehr gut unterwegs, sollte auf jeden Fall noch zwei Radeinheiten über 200 Kilometer einplanen. Diese Erfahrung ist notwendig, um in Roth nicht auf dem Rad zu leiden.

Svon, gut unterwegs nach Trainingsplan, muss noch einiges an Gewicht verlieren, da führt kein Weg daran vorbei, um den Körper nicht über seine Grenzen zu belasten.

Für mich ist die Saison 2018 gelaufen. Nun heißt es, sich erstmal richtig auszukurieren und bis dahin Wasser und Laufschuhe zu meiden. Moderates Mountainbiken, um nicht ganz einzurosten, steht auf dem Programm, und dass kann ja in Bayern durchaus Spaß machen.

Und darüber hinaus kann ich mich jetzt ganz entspannt um die Reparatur meiner Garmin Fenix Uhr kümmern und verkrafte die wenigen nicht aufgezeichneten Radkilometer deutlich leichter ?

Bildquelle: (c) dastridream.de

2 Kommentare

  1. Das ist eine sehr gute Entscheidung von Dir. Und ich stehe zu 100% zu deiner Entscheidung. Gesundheit geht vor. Und einen Ironman sollte man nicht unterschätzen.
    Ich bin leider nicht mehr in Plan. Aber 9 Trainingstage kann man vielleicht noch aufholen. Zu Zeit ist es mit dem Abnehmen sehr hart bei mir. Aber ich bin am Ball.
    Ich wünsche dir gute Besserung und eine gute Erholung nach der Operation.

    svon
  2. Sieh zu das es dir bald wieder besser geht und deine Gesundheit auf die Reihe kommt, alles andere ist unwichtig. Ich wünsche dir alles Gute. Ich finde es sehr Schade das wir nicht gemeinsam starten, aber die Gesundheit ist erstrangig!

    avon

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