Nein, dieses Mal geht es nicht um einen Triathlon, Quälen über 3 Disziplinen, sondern den anstehenden S25 in Berlin und uns drei.
Fangen wir mit Svon an. Er startet auf der 10-km-Strecke. Als ob er bei der Anmeldung im Winter schon gewusst hätte, dass sein Q1 gesundheitlich ein Desaster werden würde. Insofern Respekt fürs Mitmachen. Und wie ich ihn kenne, wird er nicht zum Spazierengehen antreten.
Der zweite im Bunde, Avon, wird sich über den Halbmarathon quälen. Gut und viel trainiert, schnelle Zeit in Britz, wird er, ohne es freilich hier zuzugeben, sub 5 Minuten/km anpeilen. Das wird schwer, aber mit genügend Quälerei, und dafür ist Avon ja bekannt, wird er das hinbekommen. Und bevor jetzt wieder die ganzen Dementis kommen, einfach mal seine Trainingszeiten anschauen. Und nochmals, ja es wird eine Quälerei. Aber – siehe oben.
Für mich gilt Quälerei am Sonntag tatsächlich als Ziel. Da bin ich ja eher nicht so der Typ für. Meine letzten beiden Mitteldistanzen und mein vorletzter Halbmarathon waren vor allem durch eines geprägt: Einbrüche nach hinten hinaus. Deshalb auch mein Plan, vor der nächsten Mitteldistanz 3 Halbmarathons zu laufen. Der erste in München hatte konstantes Tempo zum Ziel. Geschafft. Berlin nun hat zum Ziel herauszufinden, wo genau die Schwelle zwischen Konstanz und Einbruch liegt. Habe die Renntaktik ausführlich, wie vorhersehbar, mit Claude besprochen. Die Datenlage ist dank meiner neuen Forerunner und dem Schlafarmband sehr gut. Die VO2max-Entwicklung der vergangenen Monate sieht auch gut aus (Danke 26×26!). Zielzeit geht Richtung 02:20 Stunden. Das zumindest ist das Ziel von der Startlinie weg. Ein Tempo laufen, das mich in diesen Bereich bringt. Und dann die Frage, und das ist die dritte Qual, wie lange halte ich das durch.
Es wird spannend am Sonntag und ich bin gespannt, wie es bei uns dreien läuft.
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