Spaceballs und Prinzessin auf der Erbse

Kurzentschlossen kam gestern Nachmittag, nach einem total verregneten Vormittag, die Sonne raus. Das Thermometer zeigte über 20°C und die Straßen waren trocken. Und genauso kurzentschlossen verzichtete ich auf die geplante OEM Lauftrainingseinheit und schwang mich zu einer schnellen Einheit auf’s Rad. Das erste Mal seit Fuerteventura.

Leider hatte ich das Rad noch nicht zusammengebaut, so dass ich das schnell erledigte.

rudyDer Aufwand dafür hält sich in Grenzen:

  1. Schaltwerk anbauen
  2. Sattel festschrauben
  3. Lenker festschrauben
  4. Räder einspannen

15 Minuten später ging es auf die Strecke. Doch was war da los? Das Rad fühlte sich nicht “richtig” an. Bei der Position auf dem Rad sind wir Triathleten oftmals wie die Prinzessin auf der Erbse. Da entscheiden wenige Millimeter über wohlfühlen oder nicht.

Als erstes stellte ich den Sattel etwas höher. Schon besser, aber noch nicht optimal. Der Lenker war zu weit nach vorn geneigt. Lenker höher und weiter. Man gewöhnt sich schon an die Position. Doch nach 10 weiteren Kilometern war ich immer noch die Prinzessin auf der Erbse. Angehalten. Lenker wieder weiter nach unten, nur wenige Millimeter.

Und siehe da, plötzlich passte alles. Die Position fühlte sich mit einem Mal perfekt an! Was doch wenige Millimeter ausmachen können.

Und nun konnte es auch ernsthaft an die eigentliche Aufgabe gehen. Test meines neuen Helms. Ungewohnt. Aber er fühlte sich sau-schnell an.

Meinen aktuellen Rückstand auf dem Rad zu Svon kann ich damit sicherlich nicht kompensieren. Aber ich komme näher ran …  🙂

Und nun heißt es: Fokus auf den OEM!

Bildquelle: (c) dastridream.de

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