Der 1. Mai fing kühl an. 6 Grad beim Start. Die Handschuhe hatte ich dabei, brauchte ich aber nicht. Nach etwa einer Stunde war auch die Jacke überflüssig, die Sonne hatte sich durchgesetzt und aus dem frischen Morgen einen echten Maitag gemacht. Gegen Mittag dann um die 20 Grad. Wer braucht Urlaub.
Avon und Svon, ihr fehlt im Sattel. Also hab ich die Augen aufgemacht und ein paar Bilder mitgebracht: Raps, blauer Himmel, Maiwetter vom Feinsten. Damit ihr zumindest visuell dabei seid. 65,9 km, 740 Höhenmeter, 3:11 Stunden Fahrzeit. Die Beine haben mitgemacht.
Die ersten 30 km waren flüssig. Raps in voller Blüte rechts und links, die Felder in diesem Südniedersachsen-Grün, das man nur im Mai so hinbekommt. Einer dieser Momente, wo man froh ist, nicht auf dem Hometrainer zu sitzen. Dann, so zwischen Kilometer 30 und 35, grüßte die Realität: Schotter. Schlechter Schotter. Die Sorte, wo man sich fragt, wer hier zuständig ist und wann der zuletzt reingeschaut hat. Tempo runter, Zähne zusammen, durch. Ab Kilometer 40 dann das Gegenteil. Flach, Asphalt, Tempo. Da rollt’s dann.
Gute Besserung euch beiden. Ich denke an euch.
Bildquelle: (c) dastridream.de


So schön, diese schönen Momente sind genau das was ich auch liebe, Natur pur. Schlechte Straßen habe ich schon lange nicht mehr mit dem Rennrad gesehen, zum Glück..Hier auf Korfu gibt es allerdings sehr schlechte Straßen und allein dadurch denke ich schon oft ans Radfahren 🤣. Ich freue mich sehr für dich, dass du fit bist und den Sport genießen kannst, bin wirklich neidisch.