RTL@FUE – Tag 2: Man muss dabei gewesen sein

Avon und ich haben nach unserem gestrigen lockeren Einrollen über 40 Kilometer heute die erste echte Trainingsetappe absolviert. Das Grinsen stand Avon ins Gesicht geschtrieben. Einen 40er Schnitt mit einer Lockerheit, die eigentlich unserem Trainingszustand gar nicht entspricht. So könnte man gestrost die ersten 30 Kilometer des heutigen Tages beschreiben.

20160308_131625Allerdings habe ich ja bereits im letzten Jahr über die Windverhältnisse auf den Kanaren berichtet. Doch so richtig vorstellen kann man sich das erst, wenn man dabei ist.

Nach den ersten Kilometern und einem kurzen Abschnitt auf der Autobahn, bogen wir auf die Straße nach La Pared Richtung Westküste ab. Willkommen in der Hölle, begrüßte ich Avon, denn mir war klar, dass die harten Abschnitte erst jetzt beginnen würden. Glücklicherweise fanden wir eine Gruppe, in der wir zunächst im Windschatten mitfahren konnten. Doch nach einer Weile waren wir wieder allein. Und das hieß: Bergauf und Gegenwind. Wenn man sich die Fotos anschaut, sieht man, dass der Himmel heute recht grau war. Und der Wind entsprechend noch härter als gewohnt.

20160308_134132Jeder von uns fuhr seinen eigenen Rhythmus und ich ließ Avon gerne vorne weg fahren. In den Wind stemmen und die zahlreichen Anstiege hoch, Avon verging das Grinsen auf dem zweiten Teilabschnitt heute recht schnell. Damit hatte er – und im übrigen ich auch – nicht gerechnet.

Dennoch war es eine super Tour. 100 Kilometer, fast 5 Stunden im Sattel und 1654 Höhenmeter. Top-Speed von Avon um die 70 km/h – da kam dann auch das Grinsen wieder zurück. In Summe ist es schon in Ordnung, wenn wir hinten raus etwas langsamer unterwegs waren.

20160308_154338Mittagspause haben wir gegen 14 Uhr in Ajuy gemacht, bei 3 Flaschen Coke und leckerem Fisch.

Morgen steht auf dem Programm – aber das sage ich heute noch nicht. Ich will ja Avon nicht heute Nacht schon alles verraten. Nur soviel sei gesagt: Tolle Strecke, sehr bergig und in Summe einfach der Hammer.

 

Wenn wir nun nächstes Jahr noch Svon mitnehmen – dann ist DASTriDream vollständig auf der Insel.

Bildquelle: (c) dastridream.de

2 Kommentare

  1. Du hast vergessen zu erwähnen das die Gruppe beim Anstieg nicht mit uns mithalten konnte. Weil sie der Meinung waren nicht den Schwung nutzen zu müssen, okay vielleicht lag es auch an unserem Equipment dass wir den Berg schneller abgefahren sind, oder einfach am Gewicht 😉 . Manche Anstiege haben wir aber bei dem starken Gegenwind nur mit 8 km/h erklommen. Ein toller und sehr anstrengener Tag, da bin ich auf heute gespannt.

    avon

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert