Endlich finde ich Zeit für einen Artikel über den Staffeltriathlon am Tegernsee. Schon die Woche davor stand fest: schwimmen muss ich selbst. Und am Abend vorher war klar, dass auch noch gelaufen werden muss. Die Kids meldeten sich beide ab vom Wettkampf. Also ein Solo. Aber wer kann seinen Kindern schon böse sein.
Die Distanzen: 1,5 km Schwimmen, 40 km Rad, 10 km Laufen. Ich alleine, kein Team, das machte die Staffel etwas witziger, und mein Platz in der Wechselzone war für Staffeln ausgelegt. Vom Schwimmen also erst zu mir selbst, dann aufs Rad, und die Übergabe von Rad auf Lauf wieder an mich selbst.
Der Tegernsee ist eine Traumlandschaft, das Wasser dabei super klar. Der „roling start“ war clever gemacht und hat das Feld gut entzerrt, was auch nötig war, denn die Radstrecke war eine 20 km Wendestrecke.
Das Schwimmen lief gut, aber schon auf dem Rad war klar: keinen Blumentopf zu gewinnen. Knapp 500 Höhenmeter, und wegen 26×26 sind die Radkilometer bisher einfach zu kurz gekommen. Das muss sich 2027 ändern.
Die Laufstrecke war gleichfalls richtig schön, am See entlang und dann über den Golfplatz in die Berge, mit über 200 Höhenmetern. Dort schlug dann mein Arendsee-Problem wieder zu. Nach rund 2,5 Stunden geht mir zunehmend die Energie aus, daran muss ich arbeiten, nur weiß ich noch nicht genau wie. Die 10 km waren entsprechend anstrengend, nicht wegen Tempo oder Fitness, sondern schlicht wegen fehlender Energie, auch das Cola-Angebot half nicht mehr.
Vielleicht klappt es nächstes Jahr als Staffel besser. Auf jeden Fall war es schön, mal wieder in Bayern und am Tegernsee zu starten, das sollte ich 2027 öfter machen.
Der Rest der Saison folgt in Kürze in einem eigenen Artikel.
Bildquelle (c) dastridream.de

