Zugegeben nicht der kreativeste Titel. Aber irgendwie war das heutige Zeitfahren ein eigenartiges. Wetter war warm und ich würde sagen schwül, aber wegen der Wolken nicht heiß. Dafür war es sehr sehr windig. Aber der Reihe nach.
Morgens sind wir gegen 09:00 mit den Rädern angereist. Junior hatte sein erstes Radrennen über 3,4 Kilometer. Kategorie Schnupperzeitfahren. Aber ich sage mal nichts dazu, dass es nicht geschnuppert hat. Unser Sohn war der einzige Junge, der mit einem MTB ohne Schaltung antrat. 8 von 10 Kinder hatten Rennräder mit 10+ Gängen. Ganz ehrlich, das ist doch nicht normal. Und entgegen der Infos in der Anmeldung gab es doch eine Liste mit dem Ranking der Kids, sortiert nach der Zeit. Schwachsinn. So bekommt man keinen Nachwuchs mit Spaß zum Radfahren. Eins ist klar, unter diesen Bedingungen gibt es keine Wiederholung. Sollte die Lust an einer erneuten Teilnahme da sein, dann werden wir beim Material natürlich auch nachrüsten. Wie gesagt, Schwachsinn.
Bei mir ging es dann erst zwei Stunden später los. Zum Glück ohne Regen aber der Wind war nicht weniger geworden. 12:26:30 ging es auf die Strecke und ich fühlte mich gut. Nur der Wind beeinflusste mein Rennen. Wendepunktstrecke, zweimal zu durchfahren. Hinweg Gegenwind, zurück Rückenwind. Trotz des Gegenwindes lief es ganz gut, ich kam in einen guten Rhythmus. Wende und mit Rückenwind zurück. Wenn der Tacho über 40 zeigt, fühlt man sich sehr schnell. Blöd nur und das war definitiv mein Fehler, ich nahm Druck raus. Der typische Fall bei so starkem Rückenwind, man vergisst den Druck auf den Pedalen zu lassen. Das Resultat hat mich dann schon enttäuscht. Niedrige Wattzahl, niedrigeres Tempo, niedrigere Geschwindigkeit und über eine Minute langsamer als letztes Jahr. Auch der Puls war niedriger als letztes Jahr, hier wäre also mehr drin gewesen. Andererseits hat es viel Spaß gemacht und gibt mir für den TST nächstes Wochenende nochmal gute Daten, wie ich auf dem Bike fahren muss. Das erfreulichste ist: bis jetzt 2026 5 von 5 geplanten Wettkämpfen gestartet und gefinished. Ich freue mich auf alles was da kommt. Dranbleiben.
Bildquelle: (c) dastridream.de
Erstmal herzlichen Glückwunsch zum finishen, da bist du von uns dreien der einzige mit allen geplanten und angetretenen Wettkämpfen! Ja ausruhen ist auch bei Rückenwind nicht, denke dass wird auch nächstes Wochenende wieder ein Problem auf der Radstrecke, allerdings brauchst du mit einen Schnitt von fast 32 km/h dich nicht zu verstecken.
Das mit dem Schnupperzeitfahren habe ich leider nicht ganz verstanden, kann mir aber vorstellen, dass viele Eltern Ihre Kids auch schon in diesem Alter mit einem High-Tech-Material auf die Strecke schicken.
Was zum Schluss für die wirklichen Schnupper Anwärter eher deprimierend ist!
Dieses ist ja schon bei den Volkstriathlons so, das da WERTE in den Wechselzonen stehen, die mit „Schnuppern“ nicht mehr viel zu tun haben!