Drei Halbmarathons gelaufen. Form zeigt nach oben. 100 Kilometer Rad mit 1.100 Höhenmetern. Eigentlich sieht alles gut aus.
Aber bis Arendsee sind es noch vier Wochenenden, viel Arbeit dazwischen und wenig Lust zu laufen. Ich war drei Tage in München und musste mich zum Laufen im Olympiapark ziemlich aufraffen. Ich will nicht sagen, dass die Luft schon raus ist, aber irgendwie fehlt die absolute Motivation für den Wettkampf. Wobei „Wettkampf“ eigentlich nicht ganz stimmt: Es sind drei Starts.
Zeitfahren am 7. Juni. Tankumsee Sprint am 14. Und dann am 21. Juni Arendsee.
Arendsee ist klar der Fokus. Das Zeitfahren über 20 Kilometer ist eigentlich ein Training an der Schwelle. Und Tankumsee? Dient dazu, alle Abläufe eines Triathlons zu proben, locker bleiben, verletzungsfrei bleiben, Übergänge testen.
Doch was mache ich unter der Woche? Nichts? Bleibt die Form oder verliere ich sie? Tatsächlich bin ich im Moment etwas planlos.
So komisch es klingt: Avon hat es durch seine Auszeit gerade leichter. Der Körper ist geschont und heiß aufs Training. Ich werde mal schauen. Jetzt öfter ins Wasser kommen und am Laufen bleiben. Radfahren gibt es bis Arendsee eh nicht mehr viele Möglichkeiten. Nach dem Zeitfahren, nach Tankumsee, sicher keine 100-Kilometer-Runde mehr. Auch nicht davor. Es bleibt eigentlich nur der kommende Samstag.
Heute habe ich meine Termine und Dienstreisen für Juni geplant. Darauf aufbauend versuche ich am Wochenende etwas Vernünftiges hinzubekommen. 26×26 ist da schon Motivation, aber ich glaube, ohne einen richtigen Vier-Wochen-Plan kann das in die Hose gehen.
Bildquelle: (c) dastridream.de
Setz dich mal nicht so unter Druck! Du zelebrierst den Triathlonsport seit fast 40 Jahren, du weißt was abgeht und was du kannst, Abläufe proben, klar…. als ob das nicht schon im Schlaf geht 😂. Wie gesagt, mach dir keinen Stress, be cool, denn manchmal ist halt wirklich weniger, etwas mehr.