Vorsprung durch Technik

Aufgrund meines Rückens hatte ich deutlich mehr Zeit, mich um das Schwimmtraining und der Rückenmuskulatur zu kümmern. Zusätzlich zum Rücken und Bauchtraining verordnete mir der Arzt, schwimmen, schwimmen und nochmals schwimmen. Ich ging, nach Absprache des Arztes, der Physiotherapeutin und dem Rehatrainer, nun bis zu 3 mal schwimmen in der Woche.

So viel Zeit wie ich in diesem Januar, hatte ich noch nie einen Monat der vergangenen Jahre im Wasser verbracht.

Hauptaugenmerk war die Atmung zu verbessern, ist Super geglückt und selbst einmal Wasser im Mund ist kein Problem mehr. Abhusten und weiter. Ich ertappe mich jetzt schon mehrmals das ich, wie beim Langstreckenlauf, im Wasser abschalte und die Bewegungen automatisch im Hintergrund ablaufen! – Sehr cool – !

Die Armtechnik, bei der Armtechnik und Handstellung war auch noch so einiges zu tun. Mit den Händen hatte ich beim eintauchen immer zu viel Luft mitgenommen und konnte den Druck ins Wasser nicht komplett abgeben, die Arme waren viel zu weit von der Schulterlinie entfernt und tauchten immer auf der Körpermittelachse als ein. Ich denke diese beiden Makel konnte ich ausmerzen. Finkensteinallee

Die Beinarbeit, an der ist noch so einiges zu verbessern. Da ich aber sehr häufig von Wadenkrämpfen geplagt werde ist das ein sensibles Thema was nur langsam angegangen werden kann. Ich versuche die Beine langsam, gleichmäßig und ruhig zu bewegen und damit die Distanz zu bewältigen.

Als letztes und wichtigstes noch die Geschwindigkeit, durch die bessere Wasserlage, keinerlei Luft auf den Handflächen und den richtigen Eintauchpunkt, bin ich auf dem richtigem Weg. Ich hoffe das der Rest mit dem Training und der Rutine den Erfolg bringt.

Ich bin guter Dinge und hoffe das die Minuten die ich durch das fehlende Lauftraining verlieren werde durch das schwimmen kompensiere.

 

Bildquelle: © dastridream.de

 

 

 

4 Kommentare

  1. Hört sich sehr professionell an. Augenmerk auf die richtigen Punkte.
    Freue mich für Dich – für uns – dass Du meinen Freund “Das Wasser” nun auch zu Deinem machst. Wir schwimmen dann einmal um die Insel im März.
    Aber eins darfst Du nicht versgessen: Die Freundschaft von Wasser und mir ist viel älter.

    Never.Stop.Racing.

    🙂

    dvon dvon

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