dvon’s Saisonrückblick 2016

Grau in grau ist es draußen. Zu viel Arbeit lässt kaum Zeit für mein Training. Svon ist krank, Avon hat Autoräder mit den Fingern jongliert und Susan, ja die hetzt auch irgendwo rum. Für 2017 ist keine Besserung in Sicht. Da keiner mit mir nach Fuerteventura will, habe auch ich noch nicht gebucht. Alles grau und trostlos. Da hilft eigentlich nur eins: Die Saison 2016 Revue passieren zu lassen.

20160313_1723032016 fing richtig gut an. Radtrainingslager auf Fuerte mit Avon im März. Echt Klasse. Wir hatten viel Spaß beim Radfahren, tolle Strecken, nette Berge, gutes Essen. Frühstück quasi ans Bett und Avon ist bei Nudeln mit Thunfischsoße auf den Geschmack gekommen. Lecker. Wie die zwei Blondinen auf der Strecke nach …. aber das ist eine komplett andere Geschichte. So etwas heißes hebe ich mir für wirklich kalte Wintertage auf.

IMG_5390Kaum zurück ging die Laufsaison los. Als Höhepunkt stand Ende April der Oberelbe Marathon an. Da Avon gesundheitlich leider nicht dabei war, gingen nur Svon und ich auf die Rekordjagd. Und ja, trotz – oder gerade wegen – der Temperaturen um die 3° C, liefen wir beide Bestzeit. Ich war sogar schneller als in meiner letzten Ironman Saison 2010. Das lief bestens.

IMG_9516Triathlon Ingolstadt im Juni. Svon, Susan und ich gemeinsam an der Startlinie. Alles lief Klasse – bis meine Kette gerissen ist. Doch Dank Profihilfe konnte ich das Rennen wieder aufnehmen und verbesserte mich auf der Laufstrecke um einige Minuten. Das hat richtig Spaß gemacht, bis der einsetzende Regen uns unsere Finisher-Party weggespült hat.

cst (1)Kurz darauf stand ich als Einzelkämpfer am Ufer des Chiemsee. Kein Svon. Kein Avon. Doch trotzdem hatte ich viel Spaß. Das gute Wetter ermöglichte mir ein sehr gutes Rennen mit einer deutlichen Verbesserung zu 2015. Das Laufen lief ordentlich, doch deutete sich hier bereits an, dass das Laufen 2016 noch nicht auf dem Level angelangt war, wo ich gern hin möchte. Dennoch hatte ich eine Menge Spaß (ich weiß, ich wiederhole mich :-)) und mein Schlußspurt nach der langen Distanz und das Abfangen eines Kontrahenten kurz vor dem Ziel waren eine tolle Sache.

roth (5)Genauso toll wie der CST endete, begann es bei der Challenge4all in Roth. Ein sehr kurzes Rennen – aber was für ein Rennen! In meiner Startgruppe kam ich als Erster aus dem Wasser. Wahnsinn. Ich lag in Führung und sprang auch als Erster aufs Rad. Die gesamte Radstrecke durfte ich dann hinter dem Führungsmotorrad herfahren. Das war schon genial. Als Erster in die T2 und rauf auf die Laufstrecke. Schlappe 2,5 Kilomter, doch auf den letzten 400 Metern musste ich die Führung abgeben. Wirklich ärgerlich, weil ich dadurch in der Gesamtwertung nur Platz 4 erreichte. Und dort kam mir erstmals der Gedanke, mich 2017 vor allem auf meinen Speed beim Laufen zu fokussieren.

berlinxl (1)Berlin XL – was soll ich sagen. Es war toll, bereits das dritte Mal mit Svon an den Start zu gehen. Beruflich im Streß war ich recht ausgelaugt und konnte im Wettkampf nicht die gewünschte Leistung bringen. Schwimmstrecke und Laufstrecke waren okay, die Radstrecke war jedoch wenig abwechslungsreich, relativ flach mit einigen holprigen Passagen, in Summe also keine neue heiße Leidenschaft. Das heißt aber nicht, dass ich nicht eines Tages wieder komme.

IMG_5885Und dann, endlich, der erste Wettkampf der Saison, an dem DAS TriDream zusammen antrat. Kallinchen. Es war ein heißer Spätsommertag, was man insbesondere auf der Laufstrecke merkte. Nicht wirklich in Form durch meine anstrengende Arbeit im Urlaub, musste ich dieses Jahr Avon das Feld auf der Laufstrecke überlassen. Für mich war nach dem Rennen klar, dass 2017 ganz im Zeichen der harten Laufeinheiten stehen muss. Egal was 2018 ansteht, ich muss endlich laufen lernen.

img_6108Und dann – die offene Rechnung von 2014. Der Berlin Man stand an. Über 6,5 Stunden, ein Sturz beim Radfahren, sandige Schuhe, das Hineinfahren in die Zuschauer – alles keine schöne Erinnerungen. Doch 2016 war ein fast perfektes Rennen, das ich in 05:55 Stunden hinter Avon beenden konnte. Auch hier merkte ich auf der Laufstrecke, dass die Luft raus war. Eine lange Saison. Eine schöne Saison. Und wieder vieles gelernt.

Das dritte Jahr in Folge wieder aktiv im Sport. Mit viel Spaß und tollen Erlebnissen.

Und mein Hunger auf Wettkämpfe ist noch lange nicht gestillt. Wir sehen uns 2017 an der Startlinie.

Bildquelle: (c) dastridream.de

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