RTL@ITA – Tag 1: Zwanzig Jahre später

Endlich wieder in Italien zum Radfahren. Ganz genau weiß ich nicht mehr, wann ich hier an der Adriaküste bei Cesenatico das letzte Mal zum Radfahren war. Es muss so um das Jahr 1997 gewesen sein, zumindest habe ich aus diesem Jahr noch alte Fotos. Ich suche die Fotos mal raus, sowie ich wieder zu Hause bin. Nachdem ich vor zwanzig Jahren mit Frank und einem großen VW Transporter hier war, bin ich diesmal mit der ganzen Famiie hier.

Der erste Tag, ein Sonntag, war, nach einer kurzen Laufeinheit am Strand, lockeres Einrollen im Flachland angesagt. Zwanzig Jahre sind eine lange Zeit und es hat sich eine Menge verändert. Insbesondere scheint der Verkehr zugenommen zu haben und es ist gar nicht so einfach, kleine und verkehrsarme Straßen zu finden.

Vor zwanzig Jahren, damals lebte der berühmte Sohn Cesenaticos – Marco Pantani – noch, hatte ich den Eindruck, in Italien sind überwiegend aufmerksame Autofahrer unterwegs. Auf der heutigen Strecke hatte ich jedoch den Eindruck, die Italiener nehmen an der Weltmeisterschaft im dicht vorbeifahren teil. Überholen an einer Verkehrsinsel – geht gar nicht. Und im Kreisverkehr den Radfahrer abdrängen, weil man abbiegen möchte ohne zu schauen, ob der Radfahrer geradeaus fährt, ist fast schon versuchter Totschlag.

Nun gut, ich passe insbesondere im Kreisverkehr auf undd versuche Autos zu meiden.

So konnte ich am Sonntag einige wirklich tolle Abschnitte bei 21°C genießen. Die Strecke führte mich von Lido di Savio bis Gambettola und wieder zurück. Eine flache und für den ersten Tag angenehm zu fahrende Strecke. Ich habe wirklich keine Ahnung, wo mein GPS die 386 Höhenmeter her ab, da die einzigen “Berge” die Überführungen bei Autobahn und Zug waren.

In Summe eine schöne Tour von 65 Kilometern, die nach dem Ausfall der RTL@FUE und dem späten Einstieg ins Training genau richtig war.

Am Montag wartete eine etwas größere Herausforderung auf mich, doch dazu später mehr.

Bildquelle: (c) dastridream.de

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