Showdown am Steinhuder Meer

Mein persönlicher Showdown dieses Jahr findet am 8. Juni statt. Der Steinhuder Meer Triathlon ist der erste Triathlon Wettkampf seit 2 Jahren und die letzte Wettkampf-Mittelstrecke liegt sogar 8 (acht!) Jahre zurück, beim Berlin Man 2016 mit Avon. Da kommt die berechtigte Frage auf, warum ich dann gleich mit einer Mitteldistanz in die Saison starte. Zum einen ist es der Trainingsanreiz. Vor zwei Jahren hatte ich mich auf die olympische Distanz fokussiert. Training auch damals ohne Avon oder Svon. Und immer wieder kam der Schlendrian hinzu, weil – eine olympische Distanz schafft man ja auch mit wenig Training. Ja, habe ich geschafft. Aber mit welchen Zeiten? Ich hoffe durch die MD genügend Motivation zu finden und bis jetzt hat das auch halbwegs funktioniert. Nun könnte ich ja mit Volks- und olympischen Distanzen starten und erst zum Saisonende hin zum Beispiel beim Berlin Man starten. Der ist im August und das ist zu spät. Zu spät für das eigentliche große Ziel, dass ich mir vorgenommen habe: die Teilnahme an der Challenge Roth 2025. Und damit ist die Katze aus dem Sack. Wenn ich jemals in meinem Leben noch mal eine Ironmandistanz absolvieren will, muss das 2025 sein. Bevor ich tatsächlich zu alt und zu fett bin, um den Hintern hochzubekommen. Doch zwischen wollen und können liegen bekanntlich Welten. Und der Wettkampf am Steinhuder Meer ist mein persönlicher Showdown. Sollte der Wettkampf in die Hose gehen, werde ich das Kapitel Langdistanz wohl ad acta legen und zukünftig maximal auf die olympische Distanz gehen. Sollte ich den Wettkampf jedoch halbwegs überstehen, stehe ich im Juli an der Internet-Startlinie, um einen Startplatz für Roth 2025 zu ergattern. Blick nach vorn und der Countdown fürs Steinhuder Meer läuft.

Bildquelle: (c) Marathon-Photos.com

One thought on “Showdown am Steinhuder Meer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner