Faszination Challange* Roth

Roth ist immer eine Reise wert. Besonders am Challange Wochenende. Ich hatte mich sowohl für den Einzelwettkampf als auch zusammen mit den Kids für die Staffel angemeldet. Für den Staffelwettkampf folgt noch ein eigener Beitrag.

Ich war diesmal mit dem Zug angereist und hatte ein Hotel in Nürnberg am Bahnhof. Das stellte sich als sehr praktisch heraus, da der Zug von Nürnberg nach Roth am nächsten Morgen lediglich 16 Minuten braucht. Die zweite Sache, die das Leben vereinfacht und auf die ich bis dato nicht geachtet hatte, sind die verschließbaren Schränke im Freibad.

Sachen eingeschlossen, Rad eingecheckt und mich langsam auf den Wettkampf vorbereitet. Punkt 9 Uhr erfolgt der Start für die erste Gruppe über die Distanz 200/10/2,5. Einschließlich mir waren auf meiner Bahn lediglich 3 Schwimmer. Also ausreichend Platz. Eine Frau Mitte dreißig und ein Junge vielleicht vierzehn. Wer schon mal an einem Vereinstraining teilgenommen hat, weiß, wie einem selbst 12 jährige um die Ohren schwimmen.

Pünktlicher Start und der Junge war gleich auf und davon. Zweiter auf meiner Bahn fand ich schnell meinen Rhythmus und wendete nach 50 Metern. Auf der zweiten Bahn vor mir dann aufgewirbeltes Wasser. Kamm ich dem Führenden vielleicht näher? Zweite Wende und es war klar, er war deutlich zu schnell angegangen. Ich zog vorbei, wendete zum dritten Mal und zog auf den letzten 50 Metern noch mal richtig an. Raus aus dem Wasser und völlig überrascht, als erster von Allen draußen zu sein. Immer wieder Gänsehaut, wenn man in Roth seinen Namen gefolgt von DAS TriDream hört. Parallelen zum legendären 2016er Wettkampf kamen auf. Aber nur kurz, denn auf dem 300 Meter langen Weg zur Wechselzone rutschte ich ein paar Plätze nach hinten. Rauf aufs Rad und ab auf die Strecke. Es war relativ ausgeglichen. Ich wurde überholt und überholte meinerseits die meisten wieder. Das ging einige Male hin und her. Die Strecke war gegenüber den Vorjahren leicht verändert. Die letzten Kilometer waren praktisch Überholverbot, so dass ich nicht mehr angreifen konnte.

Wechsel auf die Laufstrecke. Auch die verändert. Der erste Kilometer unter knaller Sonne, erst danach gab es Schatten. In der Gesamtabrechnung beider  Startgruppen reichte es mit 47:53 Minuten zu Platz 34, was Platz 17 bei den Männern bedeutete. Nicht gerade neue Bestzeit, aber super viel Spaß gemacht mit Gänsehaut pur nach dem Schwimmen.

*for All

Bildquelle: (c) dastridream.de

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