Neues Trainingsgerät, Forerunner 735xt

 

Meine ersten Eindrücke zur Forerunner 735xt. Ich habe diese Uhr nach längerer Überlegung mir zum Geburtstag schenken lassen. Meine alte Trainingsuhr die Vivoactive HR hat mich nun über 2,5 Jahre lang begleitet und diese hab ich im Januar bei oder nach dem Schwimmtraining geschrottet. Das Touch Display reagiert nicht mehr und damit ist sie so gut wie nicht mehr nutzbar. Die alte Fenix 2 ist ziemlich klobig und der Akku ist auch nicht mehr das was er mal war und irgendwie gibt es immer wieder Probleme diese mit dem Handy zu verbinden.

Lange Recherche nach dem Nachfolger stand ins Haus, Nächtelang das Internet gequält und Berichte und Erfahrungen der Benutzer gelesen. Fakt dvon und svon hatten sich für die Fenix 5 entschieden und sind damit auch sehr zufrieden. Diese Uhr stand bei mir auch im Fokus aber zum einen hat sie schon ein hohen Anschaffungspreis und auch ein hohes Gewicht. Über die Funktion dieser Uhr braucht man nicht viel zu sagen, kuzum “von allem und noch viel mehr”.

Die Frage die ich mir stellte war ganz simpel, was brauche ich tatsächlich, was hat gute Bewertungen und reicht der Akku für eine Langdistanz (man weiß ja nie). Das ich bei dem Hersteller Garmin bleibe war auf jeden Fall klar, das Portal, App und die Qualität spricht für sich und vor allem unsere internen Challenge pro Saison zum Vergleich unabdingbar.

Ziemlich schnell wurde immer wieder von der Forerunner 735xt gesprochen, die Testberichte waren völlig okay und der Akku soll die 14h problemlos überstehen, Möglichkeiten zum Akku sparen gab es auch wie zum Beispiel die Ultra Trec Einstellungen wo nicht alle paar Sekunden das GPS gesucht und die Position abgefragt wird. Sie ist eine Uhr die vom Hersteller direkt als Triathlon Uhr angepriesen wird und kann daher auch nicht viel mehr. Die Funktionen Schwimmen und Freiwasser, Laufen und Radfahren auch Indoor und die Funktion Triathlon sind vorhanden. Ehrlich das reicht mir. Die Track Back Funktion und Navigation sowie die Steuerung der Musik auf dem Smartphone wird auch unterstützt und mit einem Preis von momentan knapp über 200 Euro auch im Preissegment akzeptabel. Das Gewicht von knapp 40g und die Größe gegenüber der Fenix sollten auch Faktoren zur Entscheidungsfindung sein.

Berichte zu Folge soll die Uhr das machen wozu sie gebaut wurde und das ohne Probleme, es gab keine schlechten Erfahrungen außer auf dem Bewertungsportal von Amazon. Dort berichteten einige User über eine Charge die Probleme mit der Dichtheit beim Schwimmen hatte, kurzum die Uhr war undicht.

Meine Entscheidung traf ich trotz allem und teste nunmehr seit 2 Tagen diese Uhr, viel berichten kann ich noch nicht aber die ersten Eindrücke schildern. Die Uhr trägt sich sehr angenehm und ist sehr leicht. Die Menüführung ist typisch Garmin und Aufgrund der Erfahrungen ohne Probleme zu meistern. Das Display ist gut sichtbar und auch kein Touchscreen mehr, was ich tatsächlich wieder bevorzuge, da es in der Vergangenheit oftmals Probleme gab wenn ein geschwitzes Shirt das Display verstellte.

Die Pulsmessung am Handgelenk erfolgt ohne Einschränkungen und ist nicht, wie einige User berichten großartig anders als die Messung an der Brust. Der Vergleich ist zwar unterschiedlich aber auch nicht extrem. Der Brustgurt und auch andere Sensoren lassen sich schnell und unkompliziert koppeln und auch in der Smartphone App wird die Uhr schnell erkannt. Im Menü kann man unterschiedliche Einstellungen vornehmen was die GPS Erfassung angeht um am Ende des Tages Akku zu sparen.

Einen Höhensensor besitzt die Uhr nicht und das war kurzfristig eine Überlegung ob es nötig ist. Klar wohne ich in Berlin und so viel Höhenunterschied gibt es hier nicht, aber in der Vergangenheit waren auch Trainings und Wettkämpfe im Süden der Republik und auch wenn ich an die Berge auf Fuerteventura denke schon irgendwie wichtig. Zum Schluss war es aber doch der günstigste Preis, dass ich darauf verzichten wollte. Umso mehr freue ich mich jetzt darüber, dass ich Informationen zur Höhe bekomme, zumindest wird sie mir in den Trainingsaufzeichnungen und Garmin Connect angezeigt. Wo diese Daten her kommen ist mir noch nicht bekannt, entweder über GPS-Höhen oder im Brustgurt ist ein Sensor vorhanden.

Ich habe heute, Mittwoch, meinen zweiten Lauf mit der Uhr getätigt und was soll ich sagen, schnell wurde GPS gefunden und die Verbindung zum Brustgurt ohne Probleme. Display für mich als Brillenträger trotzdem gut ablesbar und die Aufzeichnungen alle plausibel. Die gelaufene Strecke war allerdings knappe 500m kürzer als bei der Fenix 2 und der Vivoactive HR. Aber darauf werde ich in Zukunft noch mal achten. Schwimmen ist momentan ja leider nicht so einfach und deshalb lasse ich die Uhr beim Duschen und sonstigen Kontakt mit Wasser um. Hoffentlich bleibt sie dicht!

Forerunner 735xt weiß

Ich halte euch auf dem laufenden falls es neue Erkenntnisse gibt.

Heute, Donnerstag, mit der Uhr eine Radeinheit Offroad gestartet. Nach ca. 4 Kilometer erstmal einen Platten am Hinterrad geholt und musste sogar den Schlauch wechseln, die Pannenmilch hat nichts gebracht. Okay das hat nichts mit der Uhr zu tun was aber zu erkennen war nach ca. 15 km schon eine Extreme Differenz zum Tacho, leichte Unterschiede zu den anderen beiden Garmin Uhren gab es schon immer, aber zum Schluß 3km auf tatsächlich 21 Km ist ein wenig viel.

Ich habe die Einheit abgebrochen und die Einstellung von Ultra Trec auf GPS Normal geändert und damit beendet. Was soll ich sagen, mit dem normalen GPS Abgriff keinerlei Unterschiede zum Tacho. Mein Resümee, Ultra Trec ist nur für definierte ausgemessene Wettkampf Strecken, spart Akku, ansonsten kann man sich darauf nicht verlassen. Da ich allerdings immer zusätzlich ein Tacho am Rad habe ist das mit der gefahren Distanz kein Problem.

Bildquelle: © copyright dastridream.de #4EDTD #dastridream

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