Rückblende 2015 – Chiemsee Triathlon

Sonntag auf den Tag genau vor 5 Jahren war DASTriDream komplett am Start über die Mitteldistanz beim Chiemsee Triathlon. Wahnsinn, ist das wirklich schon 5 Jahre her? Avon war gerade 40 geworden. Und Svon erst 35! Und ich … nun, war wohl auch ein wenig jünger.

Ich erinnere mich noch gut an die Unterkunft. Wir haben ordentlich Steaks aufgelegt und ließen es uns richtig gutgehen an dem Wochenende.

Irgendwie finde ich, sollten wir mal wieder ein Männer-Triathlon-Wochenende machen. Und sagt jetzt nicht, Roth wäre eines geworden, wenn ich nicht geschwächelt hätte. Zählt nicht, Ihr hattet Eure Frauen dabei.

Der CST2015 gehört zu meinen Top Rennen und rangiert wahrscheinlich mit Roth 2010 an der Spitze. Ich glaube es ist das einzige Rennen, bei dem wir unseren Avinator (oh, coole neue Wortschöpfung 😊) ins Schwitzen gebracht haben. Bei seinen aktuellen Laufzeiten ist das auf Jahre hinaus ja unmöglich.

Ich bekomme heute noch Gänsehaut, wenn ich an den Wettkampf denke. Da war alles dabei. Wilde See und stürmische Wellen. Hammergeile Radstrecke mit super Aussicht. Und einem Halbmarathon, der im Kopf entschieden wurde. Ach … das ist Nostalgie pur.

Svon hatte ein DNF und ich weiß noch, dass mich das echt sauer gemacht hat. Aber mit Roth 2018 hat er das mehr als revidiert (wahrscheinlich das beste Rennen, bei dem ich zugeschaut habe).

Wenn Avon der Frodo in unserem Team ist, dann bin ich der Kienle. Ohne die vielen Raddefekte, ich glaube es waren 3, wäre Sebi 2014 wahrscheinlich nicht Weltmeister geworden. Und ohne wilde See und Krampf wäre der Avinator vorn gewesen.

Ich glaube Svon war an dem Tag beim Laufen das Zünglein an der Waage. Er hat zwar nicht das Ziel erreicht, aber trotzdem die Weichen gestellt. Ich weiß noch wie ich auf die zweite Runde ging, den Radteil in allen Knochen spürte und mich ob der Hitze fragte, wann den endlich Avon käme und mir den Druck des Führenden abnehmen würde. Und dann sah ich Svon. Richtung Hammeranstieg unterwegs. Er kämpfte. Das Adrenalin strömte und gab mir nochmal einen ordentlichen Push. Ich grüßte Svon und, um mit den Worten eines Dichters zu sprechen, flog an ihm vorbei.

Der Rest ist Geschichte. Svon’s 3 Kilometerworte zu Avon sicherten mir den Sieg vorm Avinator.

Ach ja … 5 Jahre ist das her. Und wer weiß, ob wir solche Sportgroßereignisse mit 1000 Teilnehmern und noch mehr Zuschauern so bald wieder erleben werden.

Aber einem Männerwochenende sollte nichts entgegen stehen.

Bildquelle: (c) dastridream.de

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