CST2019 – Angekommen

“Ausrichter der deutschen Meisterschaft auf der Langdistanz“. Es ist für mich nur eine Frage der Zeit, bis der CST auf die Langstrecke wechselt. Das Potenzial hat das Rennen und die Organisation war im diesem Jahr wie immer ausgezeichnet. Über die Strecke selbst ist alles bekannt, Hammer wie immer und das schließt die Anstiege beim Laufen mit ein. Eine Veränderung ist mir doch aufgefallen: Es gab an einigen Stellen neuen Straßenbelag. Und der war schnell.

Was gibt es über mein Rennen zu berichten? Nicht viel, außer, dass ich gesund ins Ziel gekommen bin bei der Hitze.

Dank Hitze galt dieses Jahr Neoprenverbot. Ein Neo gehört für mich eigentlich zu einem Wettkampf dazu. Eigentlich. Aber, wie im Vorbericht erwähnt, ist mein Neo für eine andere Gewichtsklasse ausgelegt.

Neoverbot für mich also perfekt. Vorn hingestellt und los. Gut ins Rennen gestartet und kaum Verkehr. Das ist bei einem Massenstart mit 400 Teilnehmern keine Selbstverständlichkeit. Nach dreihundert Metern dann eine Überraschung. Ich traf einen Kapitän, der schon im zweiten Weltkrieg auf Handelsschiffen gefahren ist. Er schwamm einen Zick-Zack Kurs, als ob er U-Booten ausweichen wollte. War für mich die einzige Erklärung für seine Schwimmroute. Und der Typ konnte einstecken. Ich kam einfach nicht vorbei. Links nicht. Rechts nichts. Durch ihn durch ging auch nicht. Zurück fallen lassen und frei schwimmen war die Lösung. Kurz vor dem Ziel, keine Ahnung woher er wieder auftauchte, war er wieder da. Aber diesmal Tempo erhöht, raus aus dem Wasser und ab in die Wechselzone.

Gut 30 Minuten. Keine Topzeit, aber für das erste Rennen nach so langer Zeit ganz okay.

Radständer. Ich stand wohl in der Reihe der Nichtschwimmer, denn die anderen Räder standen noch da. Dann ging’s rauf auf die Hammer Radstrecke. Fast 100% in Aeroposition, die Anstiege ausgenommen. Obwohl ich schneller als 2015 und 2016 war, klar, war ja auch heuer keine MD, konnte ich diesmal Svon’s Berge spüren. Ich hielt mich an den Anstiegen zurück und sparte Kraft. Ein Schnitt über 30 km/h war das Ergebnis, soweit okay.
Weniger okay war das Gelutsche einiger Athleten, die ich ironisch anfeuerte. Hat sich nichts geändert, leider.

Rein in die Wechselzone und ab auf die Laufstrecke. Über eine Stunde Zeit noch bis zur 3 Stunden Marke. Und los. Und ….. pfffff. Wie ein Luftballon, aus dem langsam die Luft entweicht. Nach zirka einem Kilometer kam mein persönlicher Verpflegungspunkt ☺, aber leider ging heuer gar nichts. Ich nutzte jede Möglichkeit Wasser über mich zu kippen und zu kühlen. Aber der Speed kam gar nicht erst. Es ist nicht so, dass ich es zu heiß fand, die Temperatur ging noch. Der Tank war einfach leer, warum auch immer …

In Summe ein toller Wettkampf, der viel Spaß und Lust auf mehr gemacht hat. Ich war froh, von der MD auf die olympische Distanz gewechselt zu haben. Kein brillantes, eher ein schlechtes Rennen, aber ins Ziel gekommen.

5 Euro für unsere Spendenaktion sind bereits überwiesen. Am nächsten Wochenende geht es gleich weiter. In Roth. Doch dazu später mehr.

P.S. Sobald ich die offiziellen Fotos habe, gibt’s ein Update.

Bildquelle: (c) dastridream.de

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