Der Drehwurm – Oder warum ich demnächst einen Zollstock mit auf Dienstreise nehme

Vier geplante Einheiten. Aber nur zwei erledigt. Die aber mit phantastischen Zeiten. Ich bin so was in (Schwimm-)form, dass ich über die 3 Kilometer einen Schnitt von 01:30 Minuten pro 100 Metern schaffe. Und dass ohne einen Drehwurm zu bekommen.

Worum geht’s? Wie letztlich geschrieben, habe ich mir für meine Dienstreisen nach Berlin jetzt ein Hotel mit großem Pool und netten Öffnungszeiten (5 bis 23 Uhr) gesucht. Auf die Frage nach der Poollänge kam die überzeugende Antwort, er wäre 17 Meter lang.

Einheit 1: Länge des Pools auf der Uhr auf 17 Meter eingestellt. Eine Stunde geschwommen, fast 3,5 Kilometer geschafft. Ohne Drehwurm, versteht sich. Ganz klar, 17 Meter kann nicht passen, 1 Stunde schwimmen sind derzeit bei mir eher 3 Kilometer.

Einheit 2: Am nächsten Tag runter zum Pool, Länge 16 Meter. Aber ich kam nur bis zum ersten Fuß. Die Heizung war ausgefallen und der Pool völlig abgekühlt. Also Einheit gecanceled.

Einheit 3: Eine Woche später, Heizung wieder an, Länge 16 Meter eingestellt, 2000 Meter geschwommen in 37:23 Minuten. Immer noch zu schnell, ich denke der Pool ist eher 15 Meter lang.

Einheit 4: 03:30 Uhr aufgestanden um meinen Zug zu bekommen. Musste dringend nach Hause, so dass diese Einheit auch ausfiel.

Auf meine ständigen Fragen, die Poollänge mal genau zu messen, bekomme ich mittlerweile nur noch genervte Blicke. Die Damen an der Rezeption können nicht verstehen, dass es Leute gibt, die akribisch ihre Sporteinheiten tracken und für die 1 Meter einen Unterschied machen kann. Bei 3 Kilometern sind das mal locker zwischen 200 und 400 Metern. Also hilft nur, beim nächsten Mal einen Zollstock mitzunehmen, und den Pool mal ganz korrekt auszumessen.

Erinnert mich bitte im neuen Jahr dran, dass auch zu tun.

Bildquelle: (c) dastridream.de

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