Rennbericht G471

Am Sonntag fand der G471 Run statt. Im Vorfeld hatte ich mich auf Grund des Trainingsstandes und einiger Zipperlein ernsthaft gefragt, ob ich überhaupt (noch) in der Lage bin, einen Kilometer unter 6 Minuten zu laufen. Eins vornweg: Ja, ich kann.

Doch der Reihe nach. Parkplätze und saubere Toiletten gab es ausreichend. Ich musste nicht wie sonst oft bei Wettkämpfen warten. Dafür waren der Start und Ziel dann ca. einen Kilometer vom Parkplatz entfernt. Es hatte am Morgen stark angefangen zu regnen, so dass sich der Veranstalter entschloss zunächst die Altersklassenathleten auf den Kurs zu schicken und erst gegen 11 Uhr dann die jüngeren Läufer. An dieser Stelle ein kleiner Hinweis für den Veranstalter. Es wäre gut, in der Nähe des Starts einen Ablageplatz für die Wechselbeutel einzurichten. Ich konnte meinen Beutel in einem nahegelegenen Gebüsch postieren. Das ist aber für uns Athleten nicht wirklich optimal.

Um 08:30 Uhr erfolgte der Startschuss. Ich stand dieses Mal weit vorn in der Aufstellung und kam gut los. Trotz des Regens, der langsam nachließ, war die Strecke nicht allzu nass. Ich lief den ersten Kilometer deutlich unter 6 Minuten, mein eigentlich anvisiertes Tempo. Und was soll ich sagen, es lief. Noch am Mittwoch hatte ich auf der gleichen Strecken arg zu kämpfen. Diesmal lief es dagegen sehr gut. Ich kam in einen Flow und pendelte mich auf mein Tempo ein. Bis zur Wende überholte ich niemanden, wurde aber auch nicht überholt. Am Wendepunkt dann ein kleiner Schreck: Ein Fahrzeug fuhr auf dem eigentlich für Autos gesperrten Weg. Ein kurzer Wortwechsel und ich lief einfach weiter. Auch hier ein kleiner Hinweis an den Veranstalter: Die Laufstrecken sollten auf jeden Fall gesperrt sein und auch der Förster hat zu warten, wenn Athleten auf der Strecke sind.

Dann ging es den gleichen Weg zurück. Diesmal kamen mir Athleten entgegen, einer hatte sogar seinen Hund dabei. Die Läufer waren aber noch nicht am Wendepunkt, also war ich vorn. Ich konzentrierte mich auf mich selbst und versuchte mein Tempo konstant zu halten, was mir auch halbwegs gelang. Mit einer Zeit von 44:19 Minuten auf dieser Strecke bin ich ganz zufrieden. In meinem Jahrgang war ich sogar der Schnellste, was mich positiv überraschte. Ich blieb über der 44 Minuten Marke, habe aber 4 Euro für unsere Aktion “Spenden4Kinder” eingezahlt.

In Summe ein toller Wettkampf, der auch noch nicht so überlaufen ist. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, aber ich weiß auch, dass ich bis zum Grafen-Man Ende August noch zulegen muss.

Ein kleiner Wermutstropfen zum Schluss. Die Nummer auf der Startnummer war im Gegensatz zum Rest der Beschriftung nicht wasserfest. Hier sollte sich der Veranstalter zukünftig etwas anderes überlegen. Denn sonst sieht die Nummer aus wie Wimpertusche nach einer durchzechten Nacht.

Bildquelle: (c) dastridream.de

2 Kommentare

  1. Ein absolut toller Artikel, freut mich das es Erfolgreich war und bittte nicht so hart mit dem Veranstalter ins Gericht gehen. Es ist nicht einfach einen Wettkampf unter so harten Bedingungen auf die Beine zu stellen. Schön das es trotzdem ein schöner Tag war und auch auf das Wetter eingegangen wurde. Über deine Zeit kannst du, in anbetracht der Situationen, sehr zufrieden sein! Klasse Leistung, von der Planung bis zur Ziellinie.
    Herzlichen Glückwunsch!

    avon avon

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