Rennbericht MyWörthsee Triathlon – Olympisch

Irgendwie vermisse ich Svon und Avon auf unserem Blog. Sie sind gut unterwegs und auch Svon ist wieder im Training. Da freut man sich auf spannende Beiträge. Stattdessen gibt es wieder nur einen Rennbericht von mir. Vom Wörthsee Triathlon über die olympische Distanz. Nun gut, so sei es.

Mit Startnummer 310 ging es heuer am ersten August Sonntag auf die olympische Distanz. 310? Das passte ja wieder. Der 3. Triathlon diese Saison und der 1. über die Olympische Distanz. Besser hätte ich mir die Nummer auch nicht ausdenken können. Der Start sowie der erste Wechsel hatte der Veranstalter anders als bei den vorangegangenen Rennen an der Roßschwemme aufgebaut. Das erwies sich als guter Schachzug, blendete die Sonne die Athleten dadurch nicht übermäßig. Dafür gab es eine andere Challenge …

Punkt 7 Uhr erfolgte der Startschuss. 1,5 Kilometer im Wörthsee, der diesmal eine besondere Herausforderung für uns Athleten hatte. Es gab eine starken Wellengang. So gekämpft hatte ich letztes Mal beim legendären Chiemseerennen 2015. Ohne Neo pflügte ich durch die Wellen und hatte, was die Entfernung angeht, laut Uhr eine gar nicht so schlechte Streckenwahl. Aber die Zeit! Zum Vergessen. Warum auch immer dieses Jahr …

Ich kam als erster meiner Startgruppe aus dem Wasser und in die Wechselzone. Die Wechselzone war wegen Corona etwas weitläufiger aufgebaut und somit geht die Zeit auch ganz in Ordnung. Rauf aufs Rad und ab auf eine 40 Kilometer Runde, die immerhin 530 Höhenmeter bereit hielt. Was gibt es über die Radstrecke zu berichten? Ehrlich gesagt, nicht viel. Die Strecke war toll mit schönen Ein- und Ausblicken. Der Belag war sehr gut und die Straßen fast komplett gesperrt, ich hatte jedenfalls mit keinerlei Verkehr zu tun. Die Abstände waren auch groß, so dass ich ein fast einsames, windschattenfreies Rennen fuhr. Ich hatte ausreichend Gels und Getränke dabei, denn auf der Strecke wurde nichts angeboten. Das einzige, was nervte, war meine Uhr. Ich war ohne Pulsgurt unterwegs, weswegen die Pulswerte beim Radfahren mal wieder nicht zu gebrauchen waren. Entweder das, oder ich bin der einzige Triathlet auf der Welt, dessen Puls am Berg abfällt. Eine Radzeit von 01:27 h ist sicher kein Highlight, aber angesichts meiner aktuellen Form ganz okay.

Der zweite Wechsel an der Amper verlief ganz unspektakulär, wenn man vom Verlust meines Energiegels absieht.

Die Laufstrecke ging über 10 Kilometer und war gänzlich neu gestaltet. Zum Glück war ich die Strecke in der Vorwoche schon gelaufen, so wusste ich, was auf mich zukommt. Obwohl die Temperatur nur um die 25 °C war, ging mir das Laufen nicht leicht von der Hand. War der erste Kilometer noch halbwegs passabel, zeigten Kilometer 7 und 9 dann ganz deutlich, wo meine aktuellen Grenzen sind. Avon ist da einfach schon im Training ganz anders unterwegs als der Rest des Teams.

Kompliment übrigens an den Veranstalter. Er hatte insgesamt 3 Wasserstellen aufgebaut, was mir äußerst entgegenkam.

Mit einer Zeit von 3,5 Stunden kann ich nicht wirklich zufrieden sein, auch wenn die AK Platzierung gar nicht so schlecht war. Für 2021 werde ich wohl noch einige Schippen drauflegen müssen. 5 Euro für unsere Kinderspendenaktion sind auch überwiesen.

Alles in allem ein Top Wettkampf, gut organisiert mit tollem Zielbuffet. Und Danke auch an den Wettergott. Er wartete mit dem Regen, bis ich fast im Ziel war.

Bildquelle: (c) dastridream.de

 

 

 

 

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